Ethan Smasher: Unterschied zwischen den Versionen
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Roderick, der verzweifelt versuchte, Owen zu helfen, schlug mit seiner Spitzhacke auf die Ratten ein, die sich gerade an Owen labten. Zwei von ihnen konnte er erlegen, ihre Körper zuckten noch kurz, bevor sie leblos zu Boden fielen. Polly, die ganz nervös war, trat eine weitere Ratte mit ihren Hinterbeinen. Die Ratte flog im hohen Bogen gegen die Minenwand und zerplatzte mit einem widerlichen Knirschen.<br><br> | Roderick, der verzweifelt versuchte, Owen zu helfen, schlug mit seiner Spitzhacke auf die Ratten ein, die sich gerade an Owen labten. Zwei von ihnen konnte er erlegen, ihre Körper zuckten noch kurz, bevor sie leblos zu Boden fielen. Polly, die ganz nervös war, trat eine weitere Ratte mit ihren Hinterbeinen. Die Ratte flog im hohen Bogen gegen die Minenwand und zerplatzte mit einem widerlichen Knirschen.<br><br> | ||
Ethan, der keine Ratten mehr übrig hatte, um die er sich kümmern musste, nickte Roderick zu. Ethan und Roderick standen keuchend über den Überresten von Owen. Der metallische Geruch von Blut und Verwesung hing schwer in der Luft. Ethan wischte sich den Schweiß von der Stirn und sah Roderick an, der immer noch schwer atmete und seine Spitzhacke fest umklammerte.<br><br> | Ethan, der keine Ratten mehr übrig hatte, um die er sich kümmern musste, nickte Roderick zu. Ethan und Roderick standen keuchend über den Überresten von Owen. Der metallische Geruch von Blut und Verwesung hing schwer in der Luft. Ethan wischte sich den Schweiß von der Stirn und sah Roderick an, der immer noch schwer atmete und seine Spitzhacke fest umklammerte.<br><br> | ||
„Wir können hier nicht bleiben,“ sagte Ethan mit entschlossener Stimme. „Owen | „Wir können hier nicht bleiben,“ sagte Ethan mit entschlossener Stimme. „Owen und Simon sind tot, aber das Darkstone wartet nicht auf uns.“<br><br> | ||
Roderick kniete sich kurz zu Owens leblosen Körper und schloss dessen Augen. „Er war ein guter Kamerad,“ murmelte er, bevor er sich erhob. „Aber du hast recht, Boss.“<br><br> | Roderick kniete sich kurz zu Owens leblosen Körper und schloss dessen Augen. „Er war ein guter Kamerad,“ murmelte er, bevor er sich erhob. „Aber du hast recht, Boss.“<br><br> | ||
Ethan zuckte mit den Schultern. „Söldner wie Owen findet man hier überall. Mit ein paar Münzen bekommt man jeden dazu, eine Expedition zu begleiten. Das Darkstone ist das Einzige, was zählt.“<br><br> | Ethan zuckte mit den Schultern. „Söldner wie Owen findet man hier überall. Mit ein paar Münzen bekommt man jeden dazu, eine Expedition zu begleiten. Das Darkstone ist das Einzige, was zählt.“<br><br> | ||
Version vom 7. Oktober 2024, 21:04 Uhr

Alter: 31
Haarfarbe: Schwarz
Augenfarbe: Grün
Statur: Athletisch
Geschlecht: ♂︎
Klasse: Schürfer
Wohnort: Wood's End
In den düsteren Weiten des Wilden Westens, wo die Sonne gnadenlos brennt und die Nächte eisig kalt sind, lebte ein erfahrener Bergarbeiter namens Ethan. Ethan war bekannt für seine unermüdliche Arbeitsmoral und sein Wissen über die wertvollen Schätze, die tief in den Bergen verborgen lagen. Doch eines Tages änderte sich sein Leben schlagartig.
Die Rettung durch den Blonden und James
Eine Gruppe skrupelloser Banditen, angeführt von dem gefürchteten Outlaw Snake-Eye Sam, überfiel Ethans kleines Lager. Sie nahmen ihn gefangen und zwangen ihn, in einer verlassenen Mine, in der Nähe von Tarrachs Höhen, nach Darkstone zu schürfen. Die Mine war ein Ort des Schreckens – dunkel, kalt und voller unheimlicher Geräusche. Die Wände schienen zu flüstern, und das Echo von tropfendem Wasser hallte durch die endlosen Gänge. Schatten tanzten im flackernden Licht der Fackeln, und Ethan hatte ständig das Gefühl, beobachtet zu werden. Hinter jeder Ecke schien etwas Unheimliches zu lauern, und das Gefühl der Bedrohung war allgegenwärtig.
Die Banditen bewachten Ethan auf Schritt und Tritt. Sie ließen ihn keine Sekunde aus den Augen, immer bereit, ihn zu bestrafen, sollte er auch nur den kleinsten Fluchtversuch unternehmen. Tag und Nacht schuftete Ethan für die Bande, seine Hände blutig und sein Körper erschöpft. Die Hoffnung auf Rettung schwand mit jedem Tag, doch tief in seinem Herzen glomm ein Funken Hoffnung.
Eines stürmischen Nachts, als der Wind durch die Gänge der Mine heulte und die Fackeln flackerten, hörte Ethan plötzlich Schüsse und laute Rufe. Ein wildes Feuergefecht entbrannte vor dem Eingang der Mine. Mit klopfendem Herzen lauschte Ethan den Geräuschen des Kampfes. Die Schüsse hallten durch die engen Gänge, und das Echo verstärkte die Intensität des Gefechts. Funken flogen, als Kugeln auf Fels trafen, und die Schreie der Verwundeten mischten sich mit dem Donnern der Revolver.
Schließlich stürmten zwei Männer in die Mine. Der eine war ein blonder Herumtreiber , den man nur "den Blonden" nannte, der andere ein entschlossener Sheriff namens James Law. Mit gezogenen Revolvern kämpften sie sich durch die Banditen, die versuchten, Ethan zu bewachen. Der Blonde bewegte sich mit der Geschmeidigkeit eines Raubtiers, seine Schüsse präzise und tödlich. James hingegen war ein Fels in der Brandung, seine Entschlossenheit unerschütterlich.
In einem hitzigen Gefecht standen sie Snake-Eye Sam und seinen Männern gegenüber. Die Luft war erfüllt von Rauch und dem Geruch von Schießpulver. Ethan konnte kaum atmen, so dicht war der Nebel des Kampfes. Doch schließlich, nach einem erbitterten Kampf, besiegten der Blonde und James die Banditen. Snake-Eye Sam fiel mit einem letzten, wütenden Schrei zu Boden.
Ethan war endlich frei. Als Dank für seine Rettung überließ er dem Blonden und James alles, was er entbehren konnte, und versprach ihnen, dass er ihnen in seiner Heimatstadt Wood's End immer zur Seite stehen würde.
Einige Tage später, als die Sonne über den staubigen Straßen von Wood's End aufging, sah Ethan die beiden Männer wieder. Sie hatten die berüchtigte Bandenanführerin Mad Samwell Hitchcock in der gleichen Höhle gefangen genommen, in der sie auch Ethan befreit hatten, und sie in die Stadt gebracht. Ethan erkannte sie sofort. Mad Samwell Hitchcock, oder Molly, wie er sie kannte, war jahrelang ein Saloongirl in Wood’s End gewesen. Für Ethan war sie die beste Hure der Stadt gewesen, und er hatte viele Nächte in ihrer Gesellschaft verbracht.
Ethan begrüßte die beiden mit einem breiten Lächeln und erinnerte sie an sein Versprechen.
„Ihr habt mir das Leben gerettet“, sagte Ethan. „Und nun stehe ich in eurer Schuld. Was auch immer ihr braucht, ich werde da sein.“
Der Blonde und James nickten dankbar. Sie wussten, dass sie in Ethan einen treuen Freund gefunden hatten. Die düsteren Tage in der Mine waren vorbei, doch die Abenteuer, die vor ihnen lagen, waren noch lange nicht zu Ende.
Darkstone schürfen
Ethan stand in Wood’s End und bereitete sich auf seine bevorstehende Expedition vor. Die Peacockmine rief nach ihm, und er wusste, dass er besser vorbereitet sein musste als je zuvor. Sein erster Halt war das Lazarett, wo sein Freund Joe Fellner, der Arzt der Stadt, ihn erwartete.
„Ethan, du siehst aus, als könntest du das hier gebrauchen…,“ sagte Joe, als er die Spritze vorbereitete. „Diese Impfung wird dich vor dem Gift der Spinnen schützen, die du in der Mine findest.“
Ethan nickte und ließ sich die Spritze geben. Das kalte Metall der Nadel bohrte sich in seine Haut, aber er wusste, dass es notwendig war. „Danke, Joe. Ich werde vorsichtig sein.“
Zusätzlich heuerte Ethan drei Söldner an: Simon, ein erfahrener Revolverschütze, sowie Roderick und Owen, die ihn beim Schürfen unterstützen sollten. Er kaufte sich auch einen Packesel, den er Polly nannte. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Peacockmine.
Die Gruppe betrat die düstere, höhlenartige Mine. Kaum hatten sie den ersten größeren Bereich erreicht, als plötzlich ein ohrenbetäubendes Krachen die Stille durchbrach. Teile der Decke stürzten herab, und Wände brachen ab, begruben einige der Banditen unter sich und verletzten sowohl Ethan als auch seine Männer. Nur Polly blieb unverletzt, während Ethan und seine Söldner mit blutenden Wunden und Schürfwunden zurückblieben.
Im Chaos des herabstürzenden Gesteins und der aufwirbelnden Staubwolken wurden sie von Banditen aus den Schatten heraus angegriffen. Kugeln pfiffen durch die Luft, und das Echo der Schüsse hallte durch die Mine. Simon, der Revolverschütze, wurde direkt in den Kopf getroffen. Blut und Hirnmasse spritzten in alle Richtungen, und sein lebloser Körper fiel schwer zu Boden.
Ethan, von Simons Tod in einen blinden Wutrausch versetzt, stürmte mit erhobener Spitzhacke auf zwei der vier Banditen zu. Mit einem einzigen, brutalen Hieb spaltete er den Schädel des ersten Banditen, dessen Augen weit aufgerissen waren vor Schock und Schmerz. Blut und Knochensplitter spritzten auf den Boden, während der Körper leblos zusammenbrach. Der zweite Bandit versuchte zu fliehen, doch Ethan holte ihn ein und schlug ihm die Spitzhacke in den Rücken. Ein markerschütternder Schrei erfüllte die Mine, als der Bandit zu Boden ging und in seinem eigenen Blut ertrank.
Roderick, der sich hinter einem Felsbrocken in Deckung befand, zielte sorgfältig und schoss einem weiteren Banditen direkt ins Herz. Der Bandit taumelte zurück, Blut spritzte aus der Wunde, und er fiel schwer zu Boden, seine Augen starrten leer in die Dunkelheit.
Der letzte verbliebene Bandit versuchte verzweifelt, sich zu verteidigen, doch Ethan, wie im Blutrausch, stürzte sich auf ihn. Mit einem wuchtigen Schlag seiner Riesenspitzhacke spaltete er den Schädel des Banditen, dessen Körper leblos zu Boden fiel. Blut bedeckte den Boden, und der metallische Geruch von Blut erfüllte die Luft.
Die Gruppe konnte endlich zu Atem kommen. Sie waren verletzt und erschöpft, aber entschlossen, tiefer in die Mine vorzudringen, um das wertvolle Darkstone zu schürfen.
Nachdem sie sich kurz erholt hatten, drangen sie tiefer in die Mine vor. Im Schatten saß erneut das haarlose, halb nackte Wesen und murmelte vor sich hin: „Mein Schatzzzzz… ich kann ihn nicht finden…. Habt ihr mir etwas mitgebracht?“
Ethan trat vorsichtig näher und zog einen Darkstone aus seiner Tasche. „Hier, nimm das,“ sagte er und hielt dem Wesen den Stein hin. Das Wesen riss ihm den Darkstone aus der Hand, seine Augen weiteten sich vor Gier Es hielt den Stein einen Moment lang fest, als ob es ihn bewundern würde, bevor es Ethans Hand wegschlug und in die Dunkelheit zurückrannte. „Pah! Was für ein armseliger Stein!“ murmelte es abfällig, während es verschwand.
Ethan reichte Roderick eine Fackel und befahl ihm, den nächsten Gang zu erkunden und sicherzustellen, dass das Wesen verschwunden war. Roderick nickte und ging vorsichtig voraus. Die Dunkelheit verschlang ihn, und das flackernde Licht der Fackel war bald nur noch ein schwacher Schein in der Ferne.
Roderick bewegte sich langsam und aufmerksam durch den engen Gang. Jeder Schritt hallte in der Stille wider, und die feuchten Wände schienen die Geräusche zu verstärken. Er hielt die Fackel hoch, um die Schatten zu vertreiben, und spähte in jede Ecke, bereit, auf jede Bewegung zu reagieren. Der Geruch von Moder und altem Gestein lag schwer in der Luft, und Roderick konnte das leise Tropfen von Wasser hören, das irgendwo in der Dunkelheit auf den Boden fiel.
Plötzlich hörte er ein Rascheln und blieb stehen, das Herz schlug ihm bis zum Hals. Er drehte sich langsam um, die Fackel fest in der Hand, und sah, wie sich ein Schatten in der Dunkelheit bewegte. Doch es war nur eine Fledermaus, die aufgescheucht davonflog. Roderick atmete erleichtert auf und setzte seinen Weg fort.
Nach einigen Minuten kehrte er zurück und berichtete Ethan: „Alles sauber, Boss. Das Ding ist weg!“ Er nickte zufrieden und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Wir können weitergehen.“
Von weitem erkannten sie im Schein der Laterne etwas Glitzerndes auf dem Boden. Als sie näher kamen, rochen sie Schießpulver und Dynamit. Auch rostige Nägel und anderer Unrat lagen verstreut, als wäre hier schon einmal etwas explodiert. Plötzlich begann Polly unruhig zu wiehern. Zwischen dem Müll und den Trümmern sprangen plötzlich riesige Ratten, so groß wie Hunde, auf sie zu.
Owen wurde komplett überrascht und fiel zu Boden. Die Ratten stürzten sich auf ihn, ihre scharfen Zähne gruben sich in sein Fleisch. Er schrie vor Schmerz und Panik, konnte sich aber nicht mehr wehren. Die Ratten zerfleischten ihn und begannen, ihn teilweise zu fressen. Blut spritzte in alle Richtungen, und der metallische Geruch erfüllte die Luft.
Roderick, der verzweifelt versuchte, Owen zu helfen, schlug mit seiner Spitzhacke auf die Ratten ein, die sich gerade an Owen labten. Zwei von ihnen konnte er erlegen, ihre Körper zuckten noch kurz, bevor sie leblos zu Boden fielen. Polly, die ganz nervös war, trat eine weitere Ratte mit ihren Hinterbeinen. Die Ratte flog im hohen Bogen gegen die Minenwand und zerplatzte mit einem widerlichen Knirschen.
Ethan, der keine Ratten mehr übrig hatte, um die er sich kümmern musste, nickte Roderick zu. Ethan und Roderick standen keuchend über den Überresten von Owen. Der metallische Geruch von Blut und Verwesung hing schwer in der Luft. Ethan wischte sich den Schweiß von der Stirn und sah Roderick an, der immer noch schwer atmete und seine Spitzhacke fest umklammerte.
„Wir können hier nicht bleiben,“ sagte Ethan mit entschlossener Stimme. „Owen und Simon sind tot, aber das Darkstone wartet nicht auf uns.“
Roderick kniete sich kurz zu Owens leblosen Körper und schloss dessen Augen. „Er war ein guter Kamerad,“ murmelte er, bevor er sich erhob. „Aber du hast recht, Boss.“
Ethan zuckte mit den Schultern. „Söldner wie Owen findet man hier überall. Mit ein paar Münzen bekommt man jeden dazu, eine Expedition zu begleiten. Das Darkstone ist das Einzige, was zählt.“
Roderick atmete tief durch und hob die Fackel. „Alles klar, Boss.“
Mit einem letzten Blick auf die Überreste von Owen machten sich Ethan und Roderick bereit, tiefer in die Mine vorzudringen. Die Dunkelheit vor ihnen schien noch bedrohlicher, aber sie waren entschlossen, ihre Mission zu Ende zu bringen.
Überall in diesem Gang stank es nach Abfall und Müll. Der Boden war mit Schutt und Trümmern bedeckt, und die Luft war schwer und stickig.
Plötzlich griff eine weitere Schar von Ratten an. Ethan wirbelte voller Wut und Stärke seine Riesenspitzhacke und erledigte eine Ratte nach der anderen. Blut und Eingeweide spritzten in alle Richtungen, und der Boden war bald mit den Überresten der Ratten bedeckt. Polly trat erneut eine der Ratten, die sogleich an die Höhlenwand katapultiert wurde. Sie schienen auf ein Rattennest gestoßen zu sein, denn immer mehr Ratten kamen aus ihren Löchern gekrochen.
Ethan erkannte, woher die Ratten kamen, und nahm seine Spitzhacke. Mit einem wilden Schrei preschte er auf den großen Haufen aus Müll und anderen Materialien zu und schlug wie wild darauf ein. Roderick und Polly beschäftigten derweil die verbliebenen Ratten. Mit einem letzten, besonders kräftigen Schlag ließ Ethan das Nest zusammenbrechen. Eine letzte Ratte huschte aus dem Nest und lief auf Polly zu. Sie trat die Ratte, die in Richtung Ethan flog. Er hob seine Spitzhacke und ließ sie auf die Ratte heruntersausen. Man hörte nur Knochenknacken und ein letztes Quieken. Ethan hatte den Schädel der letzten Ratte gespalten.
Roderick und Ethan durchsuchten das Nest nach nützlichen Gegenständen und fanden dabei eine Weste eines Toten. Sie durchsuchten auch den Rest des Raumes und fanden eine sehr kleine Darkstoneader. Sie nahmen beide ihre Spitzhacken und trugen so viel vom Darkstone ab, wie ihnen möglich war. Anschließend luden sie alle ihre Fundsachen in die Satteltaschen von Polly und machten sich auf den Rückweg nach Wood’s End.
Mit ihren Funden beladen, machten sich Ethan und Roderick auf den Rückweg nach Wood’s End. Die heiße Wüstensonne brannte auf sie herab, und der Durst machte ihnen zu schaffen. Der staubige und trockene Sand der Wüste ließ ihre Lippen rissig werden, und Schweiß lief ihnen die Stirn herunter. Es war heiß, und die Luft flimmerte vor Hitze.
Doch bald bemerkten sie, dass etwas nicht stimmte. Die Schatten, die sie warfen, begannen sich seltsam zu verhalten. Zuerst war es nur ein leichtes Zucken, doch dann bewegten sich die Schatten nicht mehr synchron mit ihren Bewegungen. Mal bewegte sich der Kopf in die andere Richtung, mal zuckte eine Hand des Schattens unnatürlich. Ethan rieb sich die Augen und schüttelte den Kopf, doch das Phänomen blieb bestehen.
„Roderick, siehst du das auch?“ fragte Ethan, seine Stimme klang angespannt.
Roderick nickte langsam, seine Augen waren weit aufgerissen. „Ja, Boss. Das ist nicht normal. Was geht hier vor?“
Ethan versuchte, ruhig zu bleiben. „Vielleicht liegt es nur daran, dass wir zu wenig getrunken haben. Wir müssen weiter.“
Doch die seltsamen Vorkommnisse hörten nicht auf. Während sie weitergingen, hörten sie immer wieder flüsternde Stimmen, die aus dem Nichts zu kommen schienen. Die Stimmen waren kaum verständlich, doch sie schienen ihren Namen zu rufen und unheilvolle Warnungen zu flüstern. Ethan und Roderick sahen sich immer wieder um, doch sie konnten niemanden sehen.
Plötzlich bemerkte Ethan, dass die Landschaft um sie herum sich zu verändern schien. Die Felsen und Büsche wirkten verzerrt, als ob sie sich in einem Traum befänden. Die Farben schienen intensiver, fast unnatürlich zu leuchten. Ethan spürte, wie sich ein kalter Schauer über seinen Rücken zog.
„Wir müssen hier raus, Roderick,“ sagte Ethan entschlossen. „Etwas stimmt hier ganz und gar nicht.“
Roderick nickte und sie beschleunigten ihre Schritte. Die flüsternden Stimmen wurden lauter, und die Schatten schienen ihnen zu folgen, als ob sie ein Eigenleben hätten. Doch schließlich, nach einer scheinbar endlosen Wanderung durch die unheimliche Wüste, erreichten sie die vertrauten Umrisse von Wood’s End.
Erschöpft und schwer verletzt, aber erleichtert, atmeten Ethan und Roderick die frische Luft der Stadt ein. Die seltsamen Phänomene verschwanden, und die Schatten verhielten sich wieder normal. Doch die Erlebnisse auf dem Rückweg würden ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.
