Wood's End: Unterschied zwischen den Versionen
| (4 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 9: | Zeile 9: | ||
==== Die Kirche ==== | ==== Die Kirche ==== | ||
Die Kirche von Wood's End wird von Father MacHiggens geführt. Der [[Priester]] versucht die kleine Gemeinde von Wood's End zusammenzuhalten und erfreut sich an Sonntagen, seit den Ereignissen von Brimstone, stets gefüllter Bänke in seiner Kapelle. | Die Kirche von Wood's End wird von Father MacHiggens geführt. Der [[Priester]] versucht die kleine Gemeinde von Wood's End zusammenzuhalten und erfreut sich an Sonntagen, seit den Ereignissen von Brimstone, stets gefüllter Bänke in seiner Kapelle. | ||
Während einer Predigt veränderte sich die Stimme von Father MacHiggens plötzlich und klang dämonisch. Er begann zu schweben und schrie bedrohliche Worte: '''''„IHR WERDET ALLE STERBEN! DAS ENDE IST NAH FÜR EUCH UND EURE ERBÄRMLICHE ZIVILISATION.“''''' Die Luft wurde schwerer und brannte fast wie Feuer. Schließlich zerplatzte der Körper des Priesters in einer Explosion aus Blut und Eingeweiden. Die Anwesenden in der Kirche schrien und flohen in Panik. Draußen verdunkelten düstere Wolken den Himmel im Osten – ein unheilvolles Zeichen. | |||
Einige Wochen später übernahm Father Maddes seine Arbeit. | |||
[[Datei:fathermachiggens.jpg|550px|center]] | [[Datei:fathermachiggens.jpg|550px|center]] | ||
==== Der Gemischtwarenladen ==== | |||
Der Gemischtwarenladen wurde nach der Erschließung der Peacock Mine und der Vertreibung der Hitchcockbande von Thomas Hobbe gegründet. | |||
Thomas Hobbe vertreibt in seinem Gemischtwarenladen allerlei nützliche Gegenstände und Utensilien. Ein Besuch wird sich sicherlich lohnen. | |||
[[Datei:thomashobbe.png|550px|center]] | |||
==== Die Bank ==== | ==== Die Bank ==== | ||
Im Außenposten befindet sich die örtliche Bank von Wood's End. Ihr Inhaber heißt Mister William F. Peacock. Dieser unterhält beste Geschäftsverbindungen zu den Städten der Ostküste. Er ist außerdem immer auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten, welche sein Vermögen vergrößern. Mister Peacock hat erst kürzlich eine neue Mine in der Gegend gekauft und hofft nun auf eine ergiebige Investition. Leute werden gesucht, welche die Mine kartographieren und von etwaigen Übeln befreien. Es würde die kleine, aufstrebende Stadt über Nacht zum florieren bringen und Mister Peacock nebenbei ein ganzes Stück reicher machen. Als Belohnung für die Erfüllung des Auftrags erhaltet ihr Schürfrechte in der Mine. | Im Außenposten befindet sich die örtliche Bank von Wood's End. Ihr Inhaber heißt Mister William F. Peacock. Dieser unterhält beste Geschäftsverbindungen zu den Städten der Ostküste. Er ist außerdem immer auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten, welche sein Vermögen vergrößern. Mister Peacock hat erst kürzlich eine neue Mine in der Gegend gekauft und hofft nun auf eine ergiebige Investition. Leute werden gesucht, welche die Mine kartographieren und von etwaigen Übeln befreien. Es würde die kleine, aufstrebende Stadt über Nacht zum florieren bringen und Mister Peacock nebenbei ein ganzes Stück reicher machen. Als Belohnung für die Erfüllung des Auftrags erhaltet ihr Schürfrechte in der Mine. | ||
| Zeile 138: | Zeile 147: | ||
==== Die Hitchcock Gang ==== | ==== Die Hitchcock Gang ==== | ||
[https://shadowpedia.synology.me/mediawiki/images/f/f8/Hitchcock_Gang.mp3 🎧 Hitchcock Gang] <br><br> | |||
Die Hitchcock Gang terrorisiert die Gegend um Wood's End nun schon seit einigen Wochen. Geld und Rohstoffe, welche für den Aufbau der Stadt benötigt werden, gehen deswegen ständig verloren. Die Bewohner der Stadt leben in Angst vor den häufigen Überfällen. Mister Peacocks Bank wurde schon zweimal Opfer dieser dreisten Kriminellen. Selbstverständlich war das geraubte Geld versichert und mancheiner munkelt, dass Mister Peacock jetzt sogar besser darsteht als zuvor. | Die Hitchcock Gang terrorisiert die Gegend um Wood's End nun schon seit einigen Wochen. Geld und Rohstoffe, welche für den Aufbau der Stadt benötigt werden, gehen deswegen ständig verloren. Die Bewohner der Stadt leben in Angst vor den häufigen Überfällen. Mister Peacocks Bank wurde schon zweimal Opfer dieser dreisten Kriminellen. Selbstverständlich war das geraubte Geld versichert und mancheiner munkelt, dass Mister Peacock jetzt sogar besser darsteht als zuvor. | ||
Die Bürger der Stadt haben sich hinter Father MacHiggens versammelt und flehen euch an Wood's End von der Hitchcock Gang zu befreien. Sie erzählen euch, dass die Bande sich einen Unterschlupf in den Tarrachs Höhen eingerichtet hat. Dieser dient ihnen als Operationsbasis ihrer Untaten in der Umgebung. Sie bieten euch 500$ wenn ihr ihren Anführer 'Mad' Samwell Hitchcock gefangen nehmt. | Die Bürger der Stadt haben sich hinter Father MacHiggens versammelt und flehen euch an Wood's End von der Hitchcock Gang zu befreien. Sie erzählen euch, dass die Bande sich einen Unterschlupf in den Tarrachs Höhen eingerichtet hat. Dieser dient ihnen als Operationsbasis ihrer Untaten in der Umgebung. Sie bieten euch 500$ wenn ihr ihren Anführer 'Mad' Samwell Hitchcock gefangen nehmt. | ||
Aktuelle Version vom 21. Juli 2025, 20:26 Uhr

Der Saloon
Der Saloon von Wood's End wird von Timothey Roads und seiner Tochter Molly, welche als Kellnerin und Bardame aushilft, bewirtet. Mollys Mutter starb bereits im Kindesbett und so war Timothey gezwungen seine Tochter alleine großzuziehen. Die Beiden können sich mit den Einnahmen aus dem Saloon gradeso über Wasser halten und sind nicht grade abgeneigt eine Gelegenheit zu nutzen um etwas dazuzuverdienen.

Das Lazarett
Der Arzt von Wood's End heißt Johan 'Joe' Fellner, ein erst kürzlich aus Lübeck eingewanderter Mediziner auf der Suche nach Abenteuer und dem sogenannten 'Pioniergeist' des Wilden Westens. Er konnte es kaum erwarten möglichst weit weg ans Ende der Welt zu kommen und die Möglichkeiten auf Ruhm, Ehre und Freiheit auszukosten, welche in den eng eingezwengten sozialen Gesellschaftsformen des alten Deutschlands nicht möglich sind.

Die Kirche
Die Kirche von Wood's End wird von Father MacHiggens geführt. Der Priester versucht die kleine Gemeinde von Wood's End zusammenzuhalten und erfreut sich an Sonntagen, seit den Ereignissen von Brimstone, stets gefüllter Bänke in seiner Kapelle. Während einer Predigt veränderte sich die Stimme von Father MacHiggens plötzlich und klang dämonisch. Er begann zu schweben und schrie bedrohliche Worte: „IHR WERDET ALLE STERBEN! DAS ENDE IST NAH FÜR EUCH UND EURE ERBÄRMLICHE ZIVILISATION.“ Die Luft wurde schwerer und brannte fast wie Feuer. Schließlich zerplatzte der Körper des Priesters in einer Explosion aus Blut und Eingeweiden. Die Anwesenden in der Kirche schrien und flohen in Panik. Draußen verdunkelten düstere Wolken den Himmel im Osten – ein unheilvolles Zeichen.
Einige Wochen später übernahm Father Maddes seine Arbeit.

Der Gemischtwarenladen
Der Gemischtwarenladen wurde nach der Erschließung der Peacock Mine und der Vertreibung der Hitchcockbande von Thomas Hobbe gegründet. Thomas Hobbe vertreibt in seinem Gemischtwarenladen allerlei nützliche Gegenstände und Utensilien. Ein Besuch wird sich sicherlich lohnen.

Die Bank
Im Außenposten befindet sich die örtliche Bank von Wood's End. Ihr Inhaber heißt Mister William F. Peacock. Dieser unterhält beste Geschäftsverbindungen zu den Städten der Ostküste. Er ist außerdem immer auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten, welche sein Vermögen vergrößern. Mister Peacock hat erst kürzlich eine neue Mine in der Gegend gekauft und hofft nun auf eine ergiebige Investition. Leute werden gesucht, welche die Mine kartographieren und von etwaigen Übeln befreien. Es würde die kleine, aufstrebende Stadt über Nacht zum florieren bringen und Mister Peacock nebenbei ein ganzes Stück reicher machen. Als Belohnung für die Erfüllung des Auftrags erhaltet ihr Schürfrechte in der Mine.

Die Peacock-Mine
Ethan Smasher, ein erfahrener Schürfer, nahm als erster den Auftrag des mysteriösen Unternehmers Mr. Peacock an. Die Aufgabe war klar: Die neu erworbene Mine in den Tarrach Höhen vollständig zu erkunden und zu säubern. Als Belohnung winkten ihm Schürfrechte an der Mine – ein verlockendes Angebot für einen Mann wie Ethan.
In der Stadt Wood's End kursierten düstere Gerüchte über die Mine. Man munkelte, dass giftige Spinnen dort hausten. Ethan, der nichts dem Zufall überließ, suchte seinen alten Freund Johan “Joe” Fellner auf, den Arzt der Stadt. Joe versorgte ihn mit Bandagen, Heilkräutern und einer Impfung gegen das Spinnengift. Mit einem festen Händedruck und einem ernsten Blick verabschiedete sich Ethan von Joe und machte sich auf den Weg zur Peacock-Mine.
Der Ritt verlief ohne Zwischenfälle, doch als Ethan sein Pferd festband und den dunklen Minenschacht betrat, überkam ihn ein unwohles Gefühl. Die Höhle war dunkel und feucht, und ein unheimliches Schweigen lag in der Luft. Kaum hatte er einige Schritte gemacht, als plötzlich hundsgroße Spinnen aus dem Nichts auftauchten und ihn umzingelten. Ihre furchterregenden Augen funkelten im schwachen Licht.

Ethan, nur mit einer großen Spitzhacke bewaffnet, packte diese fest und verteidigte sich tapfer gegen die monströsen Kreaturen. Doch die Spinnen waren zahlreich und aggressiv. Sie bissen ihn und legten sogar Eier in seinem Körper ab. Mit wuchtigen Schlägen seiner Spitzhacke traf er einige der Spinnen, doch die Eier schlüpften schnell und verursachten ihm starke Wunden. Durch die Bisse und die Infektion begann seine Haut sich zu verändern – sie wurde schleimig und seine Nase fiel ab.
Die Spinnen, die aus ihm geschlüpft waren, wuchsen rasend schnell und griffen ihn erneut an. Überall krabbelten sie, an den Wänden und der Decke. Ethan blieb nichts anderes übrig, als zu fliehen. Doch selbst auf seiner Flucht konnte er die Spinnen nicht abschütteln. Sie verfolgten ihn bis nach Wood's End.
Verzweifelt und schwer verletzt erreichte Ethan das Lazarett seines Freundes Joe. Doch die Spinnen fielen über das Lazarett her und zerstörten es, bevor die Bewohner der Stadt die Kreaturen töten konnten. Wood's End war in Aufruhr, und Ethan wusste, dass dies erst der Anfang eines noch viel düsteren Abenteuers war.
Ethan saß in Mr. Peacocks Büro, seine Wunden notdürftig verbunden und seine Augen voller Entschlossenheit. Mr. Peacock, ein Mann mit scharfen Augen und einem noch schärferen Geschäftssinn, lehnte sich in seinem ledernen Sessel zurück, die Fingerspitzen aneinandergehalten und musterte Ethan aufmerksam ohne etwas zu sagen.
“Mr. Peacock,” begann Ethan, “ich habe den ersten Abschnitt der Mine erkundet, und es war schlimmer, als ich es mir je hätte vorstellen können. Die Gerüchte über die giftigen Spinnen sind wahr. Diese Kreaturen sind nicht nur gefährlich, sie sind tödlich. Ich wurde mehrfach gebissen und nur durch das schnelle Eingreifen meines Freundes Joe bin ich noch am Leben.”
Mr. Peacock zog eine Augenbraue hoch. “Ist dem so, Mr. Smasher? Erzählen Sie mir mehr.”
Ethan nickte und fuhr fort: “Eine Expedition wie diese erfordert immense Vorbereitung und Ausrüstung. Man braucht nicht nur Waffen und Munition, sondern auch medizinische Versorgung, Schutzkleidung und Proviant. Die Mine ist dunkel und feucht, und ohne die richtige Ausrüstung ist man dort verloren. Ich hatte Glück, dass ich mit meiner Spitzhacke einige der Spinnen abwehren konnte, aber das war bei weitem nicht genug.”

Mr. Peacock lehnte sich vor. “Und was schlagen Sie mir jetzt vor, Mr. Smasher?” Seine graublauen Augen starrten ihn streng und gleichgültig an.
“Ich brauche einen Vorschuss,” sagte Ethan entschlossen. “Gold und Ausrüstung. Ohne diese Mittel kann ich die Mine nicht sicher erkunden und säubern. Wir müssen besser vorbereitet sein, wenn wir Erfolg haben wollen. Mit dem richtigen Equipment und einer gut ausgerüsteten Mannschaft können wir die Mine sichern und die Schätze bergen, die dort verborgen liegen.”
Mr. Peacock überlegte einen Moment, dann begann er zu sprechen. “Wissen sie Mr. Smasher, ich bin nicht so reich geworden, wie ich es jetzt bin, indem ich mein Geld wahllos anderen Leuten gegeben habe. Ich bin Geschäftsmann. Ich mache Geschäfte. Das ist das was ich kann. Jedes Geschäft ist eine Riskoabschätzung und wenn ich ihren Bericht für wahr nehme, dann ist mein Risiko grade gestiegen. Ich werde Ihnen das Geld leihen. Selbstverständlich fällt dafür eine gewisse Bearbeitungsgebühr und Zinsen an. Ich denke da an einen Aufschlag von 20%. Ich erwarte Ergebnisse. Diese Mine könnte Wood’s End zu einer blühenden Stadt machen und mein Vermögen erheblich vergrößern.”
Ethan stand auf und streckte Mr. Peacock die Hand entgegen. “Sie werden es nicht bereuen, Mr. Peacock. Ich werde alles tun, um diese Mine zu sichern und die Schätze zu bergen.”
Mr. Peacock ergriff Ethans Hand und schüttelte sie fest. “Ich zähle auf Sie, Mr. Smasher. Enttäuschen sie nicht mein Vertrauen, oder sie werden es bereuen. Mr. Miller wird ihnen die erforderlichen Belege ausstellen mit denen sie die Summe bei der Bank erhalten werden. Guten Tag.”

Mit neuem Mut und den notwendigen Ressourcen ausgestattet, machte sich Ethan bereit für die nächste Etappe seines gefährlichen Abenteuers. Die Mine in den Tarrach Höhen wartete, und Ethan war entschlossen, sie zu erobern – egal, welche Gefahren dort lauerten.
Ethan betrat das düstere Lazarett von Wood's End mit einem entschlossenen Blick. Die Luft war erfüllt von dem Geruch nach Desinfektionsmitteln und altem Blut, doch ein weiterer, unangenehmer Geruch lag in der Luft – der Gestank von Krankheit und Verfall. Johan “Joe” Fellner, der Arzt der Stadt, erwartete ihn bereits. “Ethan, du siehst aus, als hättest du die Hölle durchgemacht,” sagte Joe und bereitete die Impfung gegen das Dark Stone-Gift vor. Ethan nickte nur und ließ sich die Spritze geben, das kalte Metall der Nadel bohrte sich in seine Haut.
“Pass auf, Ethan,” warnte Joe, während er die Nadel herauszog. “Im Lazarett grassiert gerade eine schlimme Krankheit. Viele Patienten sind schwer krank, und wir wissen noch nicht genau, was es ist. Sei vorsichtig und halte dich nicht länger hier auf als nötig.”
Ethan nickte und murmelte: “Und jetzt die Nase.” Joe begann die Operation. Das Geräusch von knirschendem Knochen und das Ziehen der Nähte erfüllten den Raum. Es war ein voller Erfolg, und Ethan verließ das Lazarett mit neuer Hoffnung und einer frisch operierten Nase, während das Husten und Stöhnen der kranken Patienten hinter ihm widerhallten.
Auf dem Weg zur Bank sah Ethan eine Frau, die verzweifelt versuchte, ihr letztes Hab und Gut auf eine klapprige Kutsche zu laden. Sie schien Witwe zu sein. Der Wind heulte durch die Straßen und wirbelte Staub auf. Ohne zu zögern, ging er zu ihr und half ihr, alles einzupacken. “Danke, Fremder,” sagte sie mit Tränen in den Augen. “Ich weiß nicht, was ich ohne eure Hilfe getan hätte.” Sie griff in ihre Tasche und zog einen kleinen Beutel hervor. “Hier, nimm das. Es sind 50 Goldmünzen. Es ist nicht viel, aber es ist alles, was ich habe.”
Ethan nahm den Beutel und nickte dankbar. “Danke, das wird mir sehr helfen,” sagte er und setzte seinen Weg zur Bank fort.
In der Bank übergab man Ethan die versprochene Summe von 1000 Goldmünzen. Das Gewicht der Münzen in seiner Tasche fühlte sich schwer und bedeutungsvoll an. Mit dem Geld in der Tasche ging er zum Außenposten, wo er sich eine Stange Dynamit kaufte und drei Handlanger anheuerte: die Brüder Colt und Clint sowie den kräftigen Butch. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Peacock-Mine, die in den düsteren Bergen lag.
Ethan konnte die Angst nicht abschütteln, als sie die Mine erreichten. Die Erinnerungen an seinen letzten Versuch, die Mine zu erkunden, waren noch frisch und schmerzhaft. Er schickte Clint voraus in einen größeren Minenabschnitt. “Alles sauber, Boss!” rief Clint, und die Gruppe folgte ihm in die düsteren Tiefen, wo die Schatten wie lebendige Wesen wirkten.
Tief in der Mine, im Schatten, saß ein haarloses, halb nacktes Wesen und murmelte vor sich hin. Es war eine groteske Gestalt, die kaum menschlich wirkte. Die Haut des Wesens war blass und schimmerte feucht im schwachen Licht der Fackeln, als wäre sie ständig von einem dünnen Schweißfilm bedeckt. Es hatte große, hervorstehende Augen, die in einem unheimlichen Glanz funkelten und rastlos umherblickten. Die Augen waren von einem kränklichen Gelb, durchzogen von roten Adern, die wie feine Risse wirkten. Der Mund des Wesens war weit aufgerissen, und seine Zähne waren spitz und unregelmäßig, als hätten sie sich im Laufe der Zeit zu scharfen Werkzeugen entwickelt. Die Hände des Wesens waren knochig und lang, mit krallenartigen Fingern, die ständig in nervösen Bewegungen zuckten.
“Mein Schatzzzzz… ich kann ihn nicht finden…. Habt ihr mir etwas mitgebracht?” Ethan war verwirrt und schüttelte den Kopf. Das Wesen stürmte auf ihn zu, schubste ihn zur Seite und rief: '“DANN HABE ICH HIER ETWAS FÜR EUCH!”' Clint jagte dem Wesen hinterher und kehrte mit einem alten Buch und einigen Dark Stones zurück. “Der Bastard ist entkommen!” sagte er. Ethan zuckte nur mit den Schultern. “Kommt, wir gehen weiter!”
Plötzlich tauchte James Law, der Sheriff, auf und schloss sich der Gruppe an. Seine Augen funkelten entschlossen. Gemeinsam erkundeten sie die Mine weiter. Sie stießen auf einen unterirdischen Wasserfall, der in eine tiefe Schlucht mündete, die nur über zwei glitschige alte Holzplanken zu überqueren war. Der Boden war von Moos und Pilzen bedeckt, was das Vorankommen rutschig und gefährlich machte. Das Rauschen des Wasserfalls war ohrenbetäubend und ließ jedes Geräusch bedrohlich erscheinen.
Clint und Butch wurden vorgeschickt, um den Höhlenabschnitt zu erkunden. Die Luft war stickig und schwer, und das Rauschen des Wasserfalls dröhnte in ihren Ohren. Plötzlich, aus den Schatten der Schlucht, stürmten riesige Spinnen und zwei gigantische Skorpione auf sie zu. Die Kreaturen waren grotesk und mutiert, ihre Körper von Dark Stone durchzogen und ihre Augen glühten in einem unheilvollen Rot.
Clint wurde als erster von einem der Skorpione angegriffen. Der gigantische Stachel des Skorpions bohrte sich mit einem widerlichen Knirschen direkt in seine Brust. Ein schmerzverzerrter Schrei entfuhr ihm, als das Gift sich blitzschnell in seinen Adern ausbreitete und sie in einem unnatürlichen Lila verfärbte. Clint taumelte zurück, seine Augen weit aufgerissen vor Schmerz und Entsetzen.
Butch, der das Dynamit für die Gruppe getragen hatte, wurde wie aus dem Nichts von der riesigen Schere des zweiten Skorpions erfasst. Mit einem einzigen, brutalen Schnitt wurde er in zwei Hälften geschnitten. Blut spritzte in alle Richtungen, und sein Oberkörper fiel in die tiefe Schlucht, während seine Beine noch einen kurzen Augenblick regungslos standen, ehe sie ihm folgten. Der Boden war nun mit Blut und Eingeweiden bedeckt, und der metallische Geruch von Blut erfüllte die Luft.
Colt, der das Grauen mitansehen musste, griff verzweifelt nach der Dynamittasche von Butch und zündete eine Stange an. Mit einem wilden Schrei warf er das Dynamit in eine Gruppe von Spinnen, die Clint umzingelt hatten. Die Explosion war ohrenbetäubend, und zwei der drei Spinnen wurden in einem blutigen Spektakel zerfetzt, ihre Überreste spritzten an die Wände und bedeckten den Boden mit einem widerlichen Brei aus Blut und Gliedmaßen.
Ethan erhob seine übergroße Spitzhacke und ließ sie mit aller Kraft auf den Skorpion niederschmettern. Das Geräusch von splitterndem Panzer erfüllte die Höhle, doch es reichte nicht aus, um das Biest zu töten. Der Skorpion wand sich vor Schmerz und schlug wild mit seinen Scheren um sich. Clint und Colt kämpften tapfer weiter, Clint schlug mit seiner Spitzhacke wild um sich, während Colt aus dem Hintergrund schoss. James, mit seinem Peacekeeper bewaffnet, schoss wie ein Berserker auf den angeschlagenen Skorpion und konnte diesen schließlich niederstrecken. Das Biest fiel mit einem letzten, ohrenbetäubenden Kreischen zu Boden, und sein Blut sickerte in den Boden.
Doch keine Zeit zum Verschnaufen. Die Spinnen hatten scheinbar nur auf eine Gelegenheit gewartet, den Platz des Skorpions einzunehmen, und stürmten nun auf die Gruppe zu. Ethan schaffte es mit kräftigen Hieben seiner Spitzhacke, auch den zweiten Skorpion zu erschlagen. Das Biest brach unter den wuchtigen Schlägen zusammen, und sein Panzer zerbrach mit einem widerlichen Knirschen. Blut und Eingeweide quollen aus dem zerbrochenen Panzer, und der Gestank von Verwesung erfüllte die Luft.
In der Zwischenzeit begann Clint zu mutieren. Seine Haut blähte sich auf wie ein Ausschlag am ganzen Körper, und er schrie vor Schmerz und Verzweiflung. Colt und James töteten die restlichen Spinnen mit ihren Revolvern, ihre Schüsse hallten durch die Höhle und ließen die Wände erzittern. James und Ethan begaben sich zu den Kadavern der Skorpione und versuchten, diese zu bergen. Ethan, als geschickter Bergarbeiter, konnte einige Dark Stones mehr als James von den Skorpionen bergen.
Clint mutierte weiter, seine Haut wuchs ihm über das Gesicht und verzerrte seine Züge zu einer hässlichen Fratze. Sie machten sich gemeinsam auf den Weg, die Höhle weiter zu erkunden. Es war düster und feucht in diesem Abschnitt, und Ethan schickte Clint voran, diesen Abschnitt zu erkunden. Er war schwer verwundet und schlürfte voran, seine Bewegungen waren unkoordiniert und schmerzhaft. Er verschwand in der Dunkelheit und kehrte nach Minuten nicht zurück. Er reagierte auf keine Rufe. Sie folgten langsam in den Höhlenabschnitt, als plötzlich Teile der Decke einstürzten. Sie versuchten noch auszuweichen, wurden jedoch von kleineren Teilen getroffen. Blut sickerte aus ihren Wunden, und der Schmerz war unerträglich.
Als sie tiefer in die Höhle vordrangen, stellte sich Clint ihnen in den Weg. Die Spitzhacke erhoben, schlug er nach seinem Bruder, der sich erst noch zurückhaltend verteidigte. Etwas oder jemand schien ihn zu kontrollieren, er war außer Kontrolle und verletzte James. Daraufhin schrie Ethan: “Dein Bruder ist nicht mehr zu retten!” und streckte ihn mit einem wuchtigen Schlag seiner Spitzhacke nieder. Blut spritzte in alle Richtungen, und Clints Körper fiel leblos zu Boden.
Plötzlich ein helles, gleisendes Licht, gefolgt von einem lauten Knall, der die Gruppe überraschte. Noch bevor sie langsam wieder etwas sehen konnten, lag der Geruch von verbranntem Fleisch von in der Luft.
Auf dem Boden an dem bis vor einem kurzen Augenblick noch Colt stand, nur noch ein Haufen Asche.
Doch dann brachen Tentakel aus dem Boden und griffen nach James und Ethan. Mit kräftigen Schlägen und Schüssen aus dem Peacekeeper konnten sie die Tentakel erledigen.
Nach einer kurzen Verschnaufpause entschieden sie, die Mine weiter zu erkunden. Sie erreichten einen unterirdischen See, dessen Wasser zunächst ruhig wirkte. Als Ethan sich dem Wasser näherte, begann es kleine Wellenbewegungen zu geben. “Es ist so dunkel, ich kann kaum etwas erkennen,” murmelte er. Doch nichts geschah, und sie verließen den Abschnitt.
Im nächsten größeren Höhlenabschnitt war alles voller dicker Spinnenweben und Spinneneier. Die Wände und Decken waren von einem dichten Netz aus klebrigen Fäden überzogen, die im schwachen Licht der Fackeln unheimlich schimmerten. Die Spinnweben hingen wie Vorhänge von der Decke und bildeten ein undurchdringliches Labyrinth aus klebrigen Fäden. Überall waren große, pulsierende Spinneneier zu sehen, die in den Netzen hingen und sich unheilvoll bewegten.
Ethan und James tasteten sich vorsichtig voran, ihre Schritte waren leise und bedächtig. Plötzlich begannen die Spinneneier aufzubrechen. Ein widerliches Knacken und Ploppen erfüllten die Luft, als die Eier aufplatzten und unzählige Spinnen in einem Schwall aus schleimiger Flüssigkeit herausströmten. Die Spinnen waren groß und grotesk, ihre Körper von einem unnatürlichen Glanz überzogen und ihre Augen funkelten in einem unheilvollen Rot. Sie stürmten auf Ethan und James zu, ihre Beine bewegten sich blitzschnell und ihre Kiefer klapperten bedrohlich.
James zog seinen Peacemaker und begann, auf die Spinnen zu schießen. Die Schüsse hallten durch die Höhle. Ethan schwang seine große Spitzhacke und schlug auf die Spinnen ein, zerschmetterte ihre Körper und spritzte Blut und Eingeweide in alle Richtungen. Der Boden war bald mit den Überresten der Spinnen bedeckt, und der Gestank von Verwesung erfüllte die Luft.
Durch das Dark Stone, das James bei sich trug, begann er grotesk zu mutieren. Ein tentakelartiger Schnäuzer wuchs ihm aus dem Gesicht, die Tentakel wanden sich unkontrolliert und zuckten in alle Richtungen. Ethan, der ebenfalls eine große Menge an Dark Stone in seiner Tasche hatte, begann ebenfalls zu mutieren. Sein linkes Bein schwoll plötzlich übermäßig an, die Haut spannte sich und riss an mehreren Stellen auf. Ein widerlicher, eitriger Schleim quoll aus den Wunden, und sein Bein pulsierte in einem unnatürlichen Rhythmus.
Die Mutationen waren schmerzhaft und ihre Körper veränderten sich auf unnatürliche Weise. James und Ethan kämpften weiter, trotz der Schmerzen und der Veränderungen ihrer Körper. Sie schafften es, alle Spinnen zu besiegen und erkundeten den Rest der Mine ohne weitere Vorkommnisse.
Auf dem Rückweg aus der Mine, als Ethan und James die frische Luft einatmeten, hörten sie plötzlich ein bedrohliches Rascheln, das sich schnell zu einem bedrohlichen Flüstern steigerte. Ethan und James blieben stehen, ihre Sinne geschärft und ihre Waffen bereit.
Aus den Schatten der Schlucht tauchten plötzlich die Schwarzzahn-Indianer auf, ihre Augen glühten in einem unnatürlichen Rot, und ihre Körper waren von Dark Stone durchzogen. Die Indianer waren grotesk mutiert, ihre Haut war von dunklen Adern durchzogen, und ihre Bewegungen waren unnatürlich schnell und geschmeidig. Sie trugen traditionelle Kriegsbemalung, die in der Dunkelheit unheimlich leuchtete, und ihre Waffen waren mit Dark Stone verstärkt, was ihnen eine unheimliche Kraft verlieh.
Mit einem wilden Kriegsschrei stürmten sie auf Ethan und James zu.
“Wir müssen hier weg, James!” rief Ethan, während Pfeile an ihnen vorbeizischten. Ohne zu zögern, drehten sie sich um und rannten so schnell sie konnten den schmalen Pfad entlang. Die Indianer verfolgten sie lautlos, ihre Kriegsschreie hallten durch die Schlucht.
Ethan und James rannten um ihr Leben, stolperten über lose Steine und rutschten auf dem feuchten Boden aus. Schließlich erreichten sie eine enge Passage, die von hohen Felsen umgeben war. “Hier entlang!” rief Ethan, und James folgte ihm. Mit einem letzten, verzweifelten Sprint erreichten sie das Ende der Passage und traten hinaus in die Freiheit.
Keuchend und erschöpft hielten sie an. “Wir haben es geschafft,” keuchte Ethan. James nickte, seine Hände zitterten vor Erschöpfung. “Ja, aber wir müssen vorsichtig sein. Sie werden nicht aufgeben.”
Erschöpft und schwer verletzt erreichten Ethan und James schließlich Wood's End. Ihre Schritte waren schwer, und jeder Atemzug schmerzte. Doch sie hatten überlebt und waren entschlossen, ihre Mission zu Ende zu bringen.
Zurück in Wood's End berichtete Ethan Mr. Peacock von den Erlebnissen in der Mine und zahlte das Geld mit Zinsen zurück. Mr. Peacock, der Geschäftsmann mit den scharfen Augen und dem noch schärferen Geschäftssinn, nahm das Geld entgegen und nickte zufrieden. “Gut gemacht, Mr. Smasher. Sie haben mein Vertrauen nicht enttäuscht.”
Ethan konnte durch die aktuelle Knappheit von Dark Stone in Wood's End das Doppelte des normalen Wertes herausschlagen. Er verkaufte seine 20 Dark Stones für knapp 3800 Gold. Der Handel fand in einem dunklen, verrauchten Hinterzimmer eines Saloons statt, wo die Käufer mit gierigen Augen auf die wertvollen Steine starrten. Das Gewicht des Goldes in seinen Taschen fühlte sich schwer und bedeutungsvoll an.
Nachdem Ethan seine Schulden beglichen und das Gold sicher verstaut hatte, machte er sich auf den Weg zum örtlichen Ausrüstungsladen. Der Laden war dunkel und vollgestopft mit allerlei Werkzeugen und Waffen. Ethan trat an den Tresen, hinter dem ein alter Mann mit einem verschmitzten Lächeln stand. “Was kann ich für dich tun, Ethan?” fragte der Ladenbesitzer.
“Ich brauche neue Ausrüstung,” antwortete Ethan und legte einen Beutel mit Goldmünzen auf den Tresen. “Ich brauche eine neue Spitzhacke, stärkere Seile, Fackeln und mehr Dynamit. Und vielleicht eine bessere Waffe.”
Der Ladenbesitzer nickte und begann, die gewünschten Gegenstände zusammenzustellen. “Du hast es wohl wieder mit den Minen zu tun, was?” fragte er, während er eine robuste Spitzhacke auf den Tresen legte.
“Ja, und diesmal werde ich besser vorbereitet sein,” sagte Ethan entschlossen. Er nahm die Ausrüstung entgegen und verstaute sie sorgfältig. Mit neuer Ausrüstung und einem festen Entschluss machte sich Ethan bereit für die nächste Etappe seines gefährlichen Abenteuers. Die Mine in den Tarrach Höhen wartete, und Ethan war entschlossen, sie zu erobern – egal, welche Gefahren dort lauerten.
Die Hitchcock Gang
🎧 Hitchcock Gang
Die Hitchcock Gang terrorisiert die Gegend um Wood's End nun schon seit einigen Wochen. Geld und Rohstoffe, welche für den Aufbau der Stadt benötigt werden, gehen deswegen ständig verloren. Die Bewohner der Stadt leben in Angst vor den häufigen Überfällen. Mister Peacocks Bank wurde schon zweimal Opfer dieser dreisten Kriminellen. Selbstverständlich war das geraubte Geld versichert und mancheiner munkelt, dass Mister Peacock jetzt sogar besser darsteht als zuvor.
Die Bürger der Stadt haben sich hinter Father MacHiggens versammelt und flehen euch an Wood's End von der Hitchcock Gang zu befreien. Sie erzählen euch, dass die Bande sich einen Unterschlupf in den Tarrachs Höhen eingerichtet hat. Dieser dient ihnen als Operationsbasis ihrer Untaten in der Umgebung. Sie bieten euch 500$ wenn ihr ihren Anführer 'Mad' Samwell Hitchcock gefangen nehmt.

In den weiten Ebenen des Wilden Westens, wo der Staub die Luft erfüllt und die Sonne gnadenlos brennt, reiten der Herumtreiber , den man den "Blonden" nennt, und Sheriff James Law Seite an Seite. Ihre Reise führte sie nach Wood's End, einer kleinen Stadt, die von der berüchtigten Hitchcockbande terrorisiert wurde.
Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch die Wüste erreichten der Blonde und der Sheriff die Stadt Wood's End. Doch die Hitchcockbande ließ nicht locker und stürmte die Stadt, um die beiden zu stellen. Die Stadt war in Aufruhr, doch der Blonde und der Sheriff verteidigten sie tapfer und vertrieben die Angreifer. Die Bewohner waren begeistert und jubelten ihren Rettern zu.
Kurz darauf trat der Saloon-Besitzer an die beiden heran. Seine Tochter Molly war verschwunden, und er bat den Blonden und den Sheriff, nach ihr zu suchen. Die beiden zögerten nicht und machten sich sofort auf den Weg.

Ein mutiger junger Mann namens John bot den beiden seine Hilfe an. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu einer nahegelegenen Mine, wo sie Hinweise auf Mollys Verbleib vermuteten.
In der Mine war es zunächst ruhig, doch die Atmosphäre war bedrückend, düster und kalt. Die Wände waren feucht und schimmerten im schwachen Licht ihrer Laternen. Ein kalter Wind zog durch die Gänge und ließ die Flammen flackern. Der Boden war uneben und voller Geröll, und das Echo ihrer Schritte hallte unheimlich wider.
Als sie tiefer vordrangen, stießen sie auf einen Vorrat an Dynamit und Schießpulver. Der Blonde trat versehentlich auf eine Druckplatte, die eine versteckte Tür öffnete. Mutierte Ratten strömten heraus und griffen die drei an. Eine kleinere Explosion ließ Teile der Decke herabstürzen und begrub einige der Ratten unter sich. Der Gestank von verbranntem Schießpulver und der Anblick der deformierten Kreaturen verstärkten die düstere Atmosphäre.

Als sie weitergingen, wollte John kurz durchatmen und lehnte sich an einen alten Stützpfeiler. Dieser war jedoch morsch und zerbrach. Ein großer Brocken der Decke stürzte herab und zerquetschte John. Der Blonde und der Sheriff waren geschockt und mit Blut und Körperfetzen bedeckt. Die bedrückende Stille der Mine wurde nur durch das Tropfen von Wasser und das entfernte Rascheln von Ratten unterbrochen.
Tiefer in der Mine stießen sie auf einen Bergarbeiter, der von Banditen umzingelt und zum Schürfen gezwungen wurde. Der Blonde und der Sheriff befreiten ihn und brachten die Banditen zur Strecke. Die Dunkelheit und die Enge der Mine machten jeden Schritt zur Qual, doch sie gaben nicht auf.

Die Beklemmung in der tiefen Mine wurde immer stärker, doch die beiden wollten Molly unbedingt finden. Sie gaben nicht auf und drangen weiter in die Mine ein. Der kalte Schweiß lief ihnen über die Stirn, und ihre Herzen pochten laut in der Stille.
Molly alias Mad Samwell Hitchcock
Nach einiger Zeit wurden sie von einem Hinterhalt überrascht. Die Hitchcockbande hatte Molly in ihrer Mitte. Doch zu ihrer Überraschung war Molly nicht in Gefahr – sie war die Anführerin der Bande, bekannt als „Mad Samwell Hitchcock“.
Nach einem hitzigen Gefecht, bei dem die Schüsse durch die engen Gänge der Mine hallten, konnten der Blonde und der Sheriff alle Banditen besiegen und Molly alias Samwell Hitchcock festnehmen.
Auf dem Weg zurück nach Wood's End geschah zunächst nichts Unerwartetes. Die Gefangene wurde ins Gefängnis gebracht und das Kopfgeld kassiert.
Die Nacht im Hotel der Stadt verlief ohne Vorkommnisse. Doch im Morgengrauen hallten Hilferufe durch die Stadt: „Es brennt, es brennt, Hilfe!“ Der Blonde und der Sheriff waren sofort zur Stelle und gaben ihr Bestes, das Feuer zu löschen. Was sie jedoch nicht ahnten, war, dass dies nur eine Ablenkung war. Mitglieder der Hitchcockbande hatten sich in die Stadt geschlichen, um ihre Anführerin zu befreien.
Zwei dicke Bündel Dynamit lagen vor der Mauer des Gefängnisses, und die lange Lunte zischte. Höchste Eile war geboten. Molly durfte nicht entkommen. Doch die Banditen hatten sich in der Stadt verschanzt und machten es den beiden nicht leicht, einige von ihnen sogar auf den Dächern.

Ein hitziges Feuergefecht entbrannte auf den Straßen. Dann ein lauter Knall – die Mauer des Gefängnisses war aufgesprengt und Molly auf der Flucht.
Doch der Blonde und der Sheriff waren schnell und konnten die Banditen stellen und Molly wieder einfangen, um sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
Noch am gleichen Tag wurde Molly bei einer öffentlichen Hinrichtung gehängt. Der Galgen stand auf dem Marktplatz, und die Bewohner versammelten sich, um dem Spektakel beizuwohnen. Der Saloon-Besitzer, dessen Tochter sich als die Anführerin der Bande entpuppt hatte, konnte seine Tränen nicht zurückhalten.
Der Blonde und der Sheriff wurden in der kleinen Stadt gefeiert. Sie hatten Wood's End von der Hitchcockbande befreit und den Frieden wiederhergestellt. Die Bewohner wussten, dass sie diesen beiden mutigen Männern viel zu verdanken hatten. So endete das Abenteuer des Blonden und Sheriff James Law, die gemeinsam die Stadt Wood's End von der Hitchcockbande befreiten und den Frieden wiederherstellten."
