Stone's Crossing
Nach den schrecklichen Ereignissen in der Peacock-Mine war Wood's End nicht mehr dieselbe Stadt. Ein wilder Mob wütete durch die Straßen, befragte und untersuchte die Bewohner nach Mutationen oder Veränderungen. Die Angst und das Misstrauen lagen schwer in der Luft.
James Law, ein Mann mit einem unerschütterlichen Sinn für Gerechtigkeit, betrat die Kirche von Father MacHiggens. Der Priester hielt gerade eine Predigt, als sich seine Stimme veränderte. Sie klang plötzlich dunkel und tief, wie besessen. Dann erhob er sich zum Entsetzen aller Anwesenden in die Luft, schwebte im Raum und schrie mit einer dämonischen Stimme: „IHR WERDET ALLE STERBEN! DAS ENDE IST NAH FÜR EUCH UND EURE ERBÄRMLICHE ZIVILISATION.“ Father MacHiggens war besessen von dem Dämon Belial. Die Luft wurde schwerer, brannte fast wie Feuer und dann zerplatzte der Körper des Priesters in einer Explosion aus Blut und Eingeweiden. Die Leute in der Kirche schrien und flohen in Panik.
James, noch erschrocken über das Geschehen, folgte den Gläubigen nach draußen. Dort traf er seinen Mitstreiter, den Blonden. Gemeinsam blickten sie zum Horizont, schrecklich düstere Wolken verdunkelten den Himmel im Osten – ein unheilvolles Zeichen.

Entschlossen machten sich James und der Blonde auf den Weg, um der Quelle der Dunkelheit auf den Grund zu gehen. Die Wolken hingen tiefschwarz über ihnen und verhüllten die Sonne. Obwohl es eigentlich heller Tag sein sollte, war es fast stockduster. Die Luft war schwer zu atmen, als ob sie Ruß und Staub inhalierten.
Der Fluch von Stone's Crossing
Als sie die Stadt Stone's Crossing erreichten, bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick. Die Bewohner waren in einen grausamen Abwehrkampf verwickelt. Halbverweste Kadaver, schlürfend und entsetzlich stöhnend, fielen über die Verteidiger der Stadt her. Es war ein Kampf ums nackte Überleben. Zu ihrem Entsetzen bemerkten James und der Blonde, dass selbst scheinbar besiegte Feinde sich wieder erhoben und das Gemetzel fortsetzten. Einer der lebenden Toten ohne Beine kroch auf dem Boden nur mit seinen verwesten Armen voran, beißend und grabschend. Die Hölle schien über diesen Ort hereingebrochen zu sein. Die wandelnden Toten waren ein fürchterlicher Anblick. Ihre Haut hing in Fetzen von ihren Knochen und Lumpen bedeckten ihre toten Körper. Viele Verteidiger waren bereits gefallen. Die letzten Überlebenden kämpften verzweifelt, um diesem Albtraum zu entkommen. Frauen und Kinder liefen auf den Straßen herum, voller Angst und Verzweiflung.

James und der Blonde wussten, dass alle Zombies vernichtet werden mussten, um die Stadt retten. Drei Kämpfer der Stadt schlossen sich ihnen an. Der Blonde verschanzte sich auf dem Dach neben dem Haus des Sheriffs. Immer mehr Zombies erreichten die Stadt. Der Blonde und James versuchten sie davon abzuhalten die Bewohner zu töten und die Stadt zu überrennen.
Maggie O'Connel, die Einsiedlerin, eilte ihnen zur Hilfe. Sie begab sich auf die Kreuzung zu James, und sie stellten sich Rücken an Rücken, um möglichst alle Straßen der Stadt abzudecken. Die Zombies stürmten nun aus allen vier Richtung in die Stadt. Maggie schoss einen nach dem anderen nieder und auch James lud seinen Peacekeeper wie er seine Pistole gerne nannte durch, um die Zombies von den Bewohnern fernzuhalten.
Plötzlich brach eine große Masse an Zombies am Westtor durch, welches der Blonde bewachte. Er sah keine andere Möglichkeit, als eine Stange Dynamit zu zünden und direkt in die Massen zu werfen. Mit einem lauten Ruf: „Hier wird die Linie gezogen!“ warf er das Dynamit. Mit einer großen Explosion riss er eine Lücke in die Massen und es strömten keine neuen Zombies mehr nach.
Maggie und James kümmerten sich um die verbleibenden Untoten in den Gassen. Auch der Blonde stieg vom Dach herab und wollte zu den beiden anderen aufschließen. Dabei wurde er von dem letzten verbleibenden Zombie aufgehalten. Doch ein einzelner Zombie konnte den Blonden nicht aufhalten. Blitzschnell zog er seine zwei Pistolen und traf den Zombie gekonnt drei Mal in den Kopf.
Die Stadt war verteidigt, und viele Bewohner hatten überlebt. Doch James wusste, dass der Fluch von Stone's Crossing noch nicht gebrochen war. Die Dunkelheit, die über der Stadt lag, war nur ein Vorbote von noch größeren Gefahren, die in den Schatten lauerten.

Die Suche nach dem Ursprung
Ein Überlebender des Gemetzels berichtete daraufhin was geschehen war:
Die Höhle im Nord-Osten
Nach einer kurzen Verschnaufpause, um wieder zu Kräften zu kommen, beschlossen James, der Blonde und Maggie, sich auf die Suche nach dem Ursprung des Übels zu machen. Sie folgten dem Rauch gen Nord-Osten und fanden eine Mine, aus der Rauch aufstieg. Entschlossen entschieden sie sich hineinzugehen.

Im ersten größeren Höhlenabschnitt trafen sie auf einige langsame Untote, die wahllos umherliefen. In dem aufgewühlten Boden lagen einige Knochenhaufen verstreut. James war der Erste, der diesen Höhlenabschnitt erreichte und begann, auf die Untoten zu schießen. Plötzlich erhoben sich weitere Untote aus den Knochenhaufen, die überall auf dem Boden lagen. Die drei Kämpfer konnten alle Untoten vernichten und die Knochenhaufen zerstören.
Sie drangen weiter vor. Im nächsten Abschnitt wartete bereits eine Horde von Zombies auf sie. Zu dem Stöhnen der Untoten drang auch eine Stimme in ihre Köpfe, die sie fast verrückt werden ließ. Vor Verzweiflung versuchte James, an ihre Vernunft zu appellieren. Er zückte seine Sheriff-Marke, streckte sie in die Luft und rief den Untoten und der mysteriösen Stimme zu: „Ich bin der Hüter des Gesetzes!“ Daraufhin fühlten sie sich alle beflügelt und die Stimme in ihren Köpfen verstummte. Die Untoten blieben jedoch unbeeindruckt und schlürften weiter auf sie zu.
James blieb nichts anderes übrig, als seinen Peacekeeper zu zücken und wie ein Wilder in die Horde zu schießen. Auch Maggie und der Blonde nickten James zu und taten es ihm gleich. Maggie mit ihrem Gewehr und der Blonde mit seinen zwei Pistolen. Ein Zombie nach dem anderen wurde von dem Kugelhagel getroffen. Erneut durchdrangen Schreie die Höhle und aus den Knochenhaufen, die auch in diesem Abschnitt zahlreich lagen, erhoben sich immer mehr Zombies.
Nach einem erbitterten Kampf schafften sie es gemeinsam, alle Untoten und Knochenhaufen zu vernichten. Sie nahmen sich einen kurzen Augenblick zum Verschnaufen und durchsuchten den Raum. Sie fanden einige Goldnuggets und Goldmünzen, aber auch ein Fass voller Schießpulver. Als sie sich wieder auf den Weg machten, schreckten sie eine Schar von Ratten auf, die sich an ihren Füßen vorbeidrängte.

Die Gänge, die sie erkundeten, wirkten schier endlos. Der nächste Gang führte sie in eine Sackgasse. In dieser wartete nicht nur ein Zombie auf sie, sondern eine ganze Heerschar von Untoten und sondergleichen. Sie versuchten sich zu verteidigen, doch die Masse konnten sie nicht bezwingen. Zudem erhoben sich aus dem Boden Tentakel, die nach den dreien zu greifen schienen.

Der Blonde, der zuvor das Fass mit Schießpulver gefunden hatte, sah keine andere Möglichkeit, als es mitten in den Raum zu werfen und mit einem gezielten Schuss zu einer gewaltigen Explosion zu bringen. Es gelang ihm. Die Explosion war enorm und die Zombies fielen zu Hauf. Auch die Tentakel wurden von der Druckwelle und der starken Hitze ausgelöscht. Herabstürzende Höhlenteile erwischten auch die drei. Nun standen nur noch wenige Zombies aufrecht. Einige krochen nur noch auf dem Boden oder liefen ohne Arme durch die Höhle.
James hielt das Ganze nicht mehr aus und flüchtete aus der Höhle, ließ Maggie und den Blonden zurück. Scheinbar hatte James wieder die Ratten aufgescheucht und eine weitere Schar von Ratten strömte durch die schmalen Gänge der Höhle.
Ohne James fühlten sich die beiden nicht mehr so sicher, dieser Lage Herr zu werden, aber sie entschlossen sich weiter zu kämpfen. Sie streckten alle Untoten nieder und fielen sich danach in die Arme, als sie dies überlebten. Jedoch war der Ursprung dieser Auferstehungen von Toten noch nicht aufgeklärt und sie drangen noch tiefer in die Höhle ein.
Der Kampf gegen den 1. Magier
Tief in der Höhle sahen sie etwas in der Ferne leuchten, es leuchtete auffällig blau.

Sie kamen näher und inmitten dieses blau leuchtenden Pentagramms stand eine Gestalt in einer Kapuze gehüllt. Das Gesicht war nicht zu erkennen, doch aus der Kapuze ragten Tentakeln. Er schien auf die beiden gewartet zu haben.

"Ph’nglui mglw’nafh", dröhnte eine tiefe, unheilvolle Stimme. "Sorbat R’lyeh wgah’nagl fhtagn"
Ein epischer Kampf entbrannte. Der Magier hob seine Hände und magische Blitze schossen durch die Luft. Eine unsichtbare Barriere schien ihn vor den Angriffen von Maggie und dem Blonden zu schützen. Jeder Schuss, jeder Hieb prallte wirkungslos ab.
„Wir müssen diese Barriere durchbrechen!“, rief Maggie verzweifelt. Der Blonde nickte und suchte fieberhaft nach einer Schwachstelle.
Plötzlich öffnete sich ein Portal links von dem Magier und Tentakeln schossen heraus, griffen nach Maggie und zogen sie fast hinein. Mit aller Kraft wehrte sie sich, trat und schlug um sich, während der Blonde versuchte, die Tentakeln abzuschießen. Doch die Tentakeln waren zäh und widerstandsfähig.
„Lass mich nicht los!“, schrie Maggie, während sie mit aller Kraft gegen die Tentakeln kämpfte. Der Blonde feuerte unermüdlich weiter, bis er schließlich einen der Tentakeln traf und dieser sich zurückzog.
„Wir müssen ihn ablenken!“, rief der Blonde. „Ich werde ihn beschäftigen, während du versuchst, die Barriere zu durchbrechen.“
Maggie nickte entschlossen und begann, sich auf den Magier zu konzentrieren. Sie erinnerte sich an die Worte eines alten indianischen Schamanen, den sie einst getroffen hatte: „Magie kann durch Willenskraft gebrochen werden.“ Sie schloss die Augen, atmete tief ein und fokussierte all ihre Energie auf den Magier.
Der Blonde feuerte weiterhin auf den Magier, wich den Blitzen aus und versuchte ihn abzulenken. Der Magier lachte höhnisch, doch plötzlich begann die Barriere zu flackern. Maggie spürte, wie ihre Willenskraft die magische Barriere durchdrang. Mit einem letzten, verzweifelten Schrei brach die Barriere zusammen.
„Jetzt!“, rief Maggie und feuerte einen gezielten Schuss auf den Magier ab. Der Blonde tat es ihr gleich und gemeinsam trafen sie den Magier kritisch. Der Magier schrie auf, als die Kugeln ihn trafen und das Portal begann zu flackern und sich zu schließen.
Doch der Magier war noch nicht besiegt. Mit letzter Kraft hob er seine Hände und führte ein blasphemisches Ritual aus. Magische Blitze schossen erneut durch die Luft, doch Maggie und der Blonde wichen geschickt aus. Mit einem letzten, gezielten Schuss traf Maggie den Magier direkt ins Herz. Der Magier schrie auf, seine Augen weiteten sich vor Schmerz und Überraschung und dann fiel er zu Boden. Das Portal schloss sich endgültig und die Tentakeln verschwanden.
Erschöpft und schwer atmend sahen sich Maggie und der Blonde an. „Wir haben es geschafft“, flüsterte Maggie. „Wir haben ihn besiegt.“
Der Blonde nickte und half ihr auf die Beine. „Lass uns zurück nach Stone's Crossing gehen und den anderen berichten, was geschehen ist.“
Die Rückkehr nach Stone's Crossing
Erschöpft und gezeichnet von den Kämpfen, machten sich Maggie und der Blonde auf den Rückweg nach Stone's Crossing. Die Reise war beschwerlich und die Dunkelheit schien sie zu verfolgen. Jeder Schatten, jedes Geräusch ließ sie zusammenzucken. Die Erinnerung an die Tentakel und die magischen Blitze war noch frisch in ihren Köpfen.
Als sie endlich die Stadt erreichten, wurden sie von den verbliebenen Bewohnern mit offenen Armen empfangen. Die Erleichterung war groß, doch die Angst war noch nicht verflogen. In der Mitte des Marktplatzes versammelten sich die Menschen, um den Erzählungen von Maggie und dem Blonden zu lauschen.
Maggie trat vor und begann zu sprechen: „Wir haben den Ursprung des Übels gefunden. Tief in einer Mine, verborgen vor den Augen der Welt, haben wir gegen eine dunkle Macht gekämpft. Ein Magier hatte die Toten zum Leben erweckt. Wir haben ihn besiegt, doch der Kampf war hart und kräftezehrend.“
Der Blonde ergänzte: „Die Mine war voller Untoter und Tentakel, die aus dem Boden schossen. Wir haben alles gegeben, um sie zu vernichten. Doch wir müssen wachsam bleiben und die anderen Höhlen erkunden.“
Die Bewohner von Stone's Crossing hörten aufmerksam zu, ihre Gesichter von Angst und Hoffnung gleichermaßen gezeichnet. Sie wussten, dass die Gefahr noch nicht vollständig gebannt war, aber sie hatten neue Hoffnung geschöpft. Gemeinsam beschlossen sie die Stadt zu befestigen und sich auf weitere Angriffe vorzubereiten.
James, der sich nach seiner Flucht wieder gefangen hatte, trat ebenfalls vor. „Ich habe versagt, als ich die Höhle verlassen habe. Doch ich werde nicht noch einmal weglaufen. Wir müssen zusammenstehen und kämpfen, um die Stadt zu schützen und den Ursprung des Übels zu vernichten.“
Die Menschen nickten zustimmend und begannen sofort mit den Vorbereitungen. Die Dunkelheit mochte noch über Stone's Crossing hängen, aber der Mut und die Entschlossenheit der Bewohner waren ungebrochen. Sie wussten, dass sie nur gemeinsam gegen das Böse bestehen konnten.
Der Wiederaufbau
Der Blonde und James halfen den Bewohnern von Stone’s Crossing beim Wiederaufbau der Stadt. Die Ruinen erzählten von den schrecklichen Kämpfen, die hier stattgefunden hatten. Auf der Veranda eines der Gebäude saß ein alter Bergarbeiter , sein Gesicht von tiefen Falten durchzogen und seine Augen von einem Leben voller Abenteuer gezeichnet. Mit rauer Stimme erzählte er Geschichten von verborgenen Schätzen und gefährlichen Expeditionen, die er mit seinen Kameraden erlebt hatte. Die Bewohner lauschten gebannt, während der Blonde und James sich um die Reparatur der Gebäude kümmerten. Die Geschichten des alten Mannes schienen ihnen neue Hoffnung zu geben, trotz der düsteren Lage.
Nachdem sie sich in Stone’s Crossing ausgerüstet hatten, machten sich James und der Blonde auf den Weg, dem Rauch in Richtung Osten zu folgen. Die Reise war beschwerlich, die Landschaft karg und von der Dunkelheit gezeichnet.
Die Höhle im Osten
Der Himmel war von düsteren Wolken verhangen, und die Luft war schwer und drückend. Doch ihre Entschlossenheit trieb sie voran. An der Mine angekommen, atmeten sie tief durch, tauschten einen entschlossenen Blick und schritten in die dunkle Höhle hinein.
Im ersten Raum, den sie betraten, erblickten sie in der Mitte einen großen Steinhaufen, umgeben von Kisten, Fässern und Skeletthaufen. Die Luft war stickig und roch nach Verfall. Aus den dunklen Ecken strömten mutierte Ratten rasch auf die Abenteurer zu, gefolgt von schlürfenden wandelnden Toten. James zog schnell seinen Peacemaker und erlegte die Ratten, während der Blonde sich um die Zombies kümmerte. Immer wieder erhoben sich neue Untote aus den Knochenhaufen, doch sie konnten alle besiegt werden. Der Kampf war hart und blutig, doch sie blieben standhaft.
Sie drangen tiefer in die Höhle vor, die Dunkelheit um sie herum wurde dichter. Weitere Zombies und Knochenhaufen tauchten auf, schlürften langsam auf sie zu. Auch diese konnten sie alle besiegen, doch die Kämpfe zehrten an ihren Kräften. In einem Raum voller Dynamit, gelagert in Kisten und Fässern, wurden sie erneut von einer Horde Zombies und Ratten angegriffen. Nach einem langen, erbitterten Kampf fanden sie in den Leichen eine Schriftrolle. Der Blonde entschied sich, ein großes Fass mit Schießpulver mitzunehmen, in der Hoffnung, es könnte ihnen später nützlich sein.
Der nächste Raum war ein wahrer Albtraum. Dichter Nebel hing in der Luft, so schwer, dass man kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Die Feuchtigkeit war erdrückend, jeder Atemzug fühlte sich an, als würde man durch Wasser atmen. Das Gestöhne und Geschlürfe der Zombies hallte unheimlich wider und verstärkte die beklemmende Atmosphäre. Jeder Schritt, den James und der Blonde machten, schien von den Wänden der Höhle widerzuhallen, als ob die Dunkelheit selbst sie verhöhnen würde.
James tastete sich vorsichtig voran, seine Augen versuchten vergeblich, durch den dichten Nebel zu dringen. Plötzlich stolperte er über etwas Hartes und Kaltes. Ein Skeletthaufen lag vor ihm, die Knochen bleich und brüchig. Auf dem Boden lagen verstreut Leichen, ihre Augen leer und hungrig, als ob sie nur darauf warteten, wieder zum Leben zu erwachen.
Ohne Vorwarnung griffen die Zombies an. Ihre Bewegungen waren langsam, aber unaufhaltsam, ihre Augen glühten vor unstillbarem Hunger. James zog seinen Revolver und schoss wie wild in den Nebel, doch die Kugeln schienen ins Leere zu gehen. Das Echo der Schüsse hallte durch die Höhle, doch es war, als ob der Nebel selbst die Kugeln verschluckte.
Der Blonde , der die Gefahr erkannte, öffnete schnell das Fass voller Schießpulver, das sie zuvor gefunden hatten. Mit einem kräftigen Stoß rollte er es in den Nebel hinein. „James, schieß auf das Fass!“ rief er, seine Stimme war angespannt, aber entschlossen. James zielte auf das austretende Schießpulver und drückte ab.
Die Explosion war ohrenbetäubend. Ein gewaltiger Knall erschütterte die Höhle, und eine Druckwelle fegte durch den Raum. Die Zombies wurden in alle Richtungen geschleudert, ihre Körper zerfetzten in der Explosion. Teile der Höhlendecke stürzten herab, große Felsbrocken krachten zu Boden und zerschmetterten alles, was ihnen im Weg war.
James und der Blonde warfen sich zu Boden, um den herabstürzenden Trümmern auszuweichen. Staub und Rauch füllten die Luft, und für einen Moment war alles still. Langsam erhoben sie sich, ihre Körper schmerzten von der Anstrengung und den Verletzungen. Sie nahmen sich eine kurze Verschnaufpause, ihre Atemzüge waren schwer und keuchend.
„Das war knapp“, murmelte James, während er sich den Staub von der Kleidung klopfte. Der Blonde nickte nur, seine Augen waren wachsam und suchten die Umgebung nach weiteren Gefahren ab. Nachdem sie sich etwas erholt hatten, machten sie sich bereit, noch tiefer in die Höhle vorzudringen. Die Dunkelheit schien sie zu umhüllen, doch sie waren entschlossen, das Übel, das in diesen Tiefen lauerte, ein für alle Mal zu besiegen.
Der Kampf gegen den 2. Magier
Nach einer kurzen Erholungspause, in der sie ihre Wunden versorgten und ihre Kräfte sammelten, drangen James und der Blonde noch tiefer in die Höhle vor. Die Dunkelheit schien sie zu verschlingen, und die Luft wurde kälter und schwerer, als ob sie die Anwesenheit von etwas Bösem spüren konnte. Jeder Schritt hallte unheimlich wider, und das leise Tropfen von Wasser verstärkte die gespenstische Atmosphäre.
Plötzlich erblickten sie ein leuchtendes Pentagramm auf dem Boden, das in einem unheimlichen blauen Licht glühte. Die Linien des Pentagramms schienen sich zu bewegen, als ob sie lebendig wären. Inmitten dieses Pentagramms stand eine Gestalt, gehüllt in eine dunkle Robe, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Um ihn herum flimmerte eine Art Blase, die wie ein Schutzschild wirkte. Die Luft schien vor dunkler Energie zu vibrieren, und ein leises Summen erfüllte den Raum.
Der Magier murmelte unverständliche Worte, seine Stimme klang wie ein Flüstern aus einer anderen Welt. James spürte, wie ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief. Erinnerungen an seine letzte Begegnung mit einem solchen Wesen durchzuckten seinen Geist, doch dieses Mal war er entschlossen, seine Angst zu überwinden. Mit einem entschlossenen Schrei stürmte er direkt auf den Magier zu.
Der Magier hob den Kopf, und unter der Kapuze blitzten Augen auf, die vor dunkler Macht glühten. Mit einer schnellen Bewegung zückte er einen Phasendolch, dessen Klinge in einem unheimlichen Licht schimmerte. Er stieß auf James zu, doch James war schneller. Mit einer Präzision, die nur aus jahrelanger Erfahrung stammen konnte, zog er seinen Revolver und schoss dreimal. Die Kugeln trafen den Magier ins Gesicht, und ein Schrei des Schmerzes und der Wut erfüllte die Höhle.
Der Blonde, der etwas langsamer hinterherkam, sah, wie der Magier taumelte, aber noch nicht besiegt war. Ohne zu zögern zog er seine Pistole und feuerte auf den Magier. Die Kugeln durchdrangen die schützende Blase und trafen den Magier in die Brust. Mit einem letzten, verzweifelten Aufschrei brach der Magier zusammen, seine dunkle Energie verpuffte in der Luft.
Die Höhle wurde still, das unheimliche Summen verstummte. James und der Blonde traten vorsichtig an den leblosen Körper des Magiers heran. Sie durchsuchten den Leichnam und fanden Gold und Dark Stone, Relikte einer längst vergangenen Zeit. Die Atmosphäre war immer noch bedrückend, doch sie spürten, dass ein Teil des Übels besiegt war.
„Wir haben es geschafft“, sagte James leise, seine Stimme war von Erleichterung und Erschöpfung geprägt. Der Blonde nickte, seine Augen waren wachsam und suchten die Umgebung nach weiteren Gefahren ab. Gemeinsam machten sie sich bereit, die Höhle zu verlassen und nach Stone’s Crossing zurückzukehren. Die Dunkelheit schien sich zurückzuziehen, doch sie wussten, dass ihre Aufgabe noch nicht beendet war.
Anschließend reisten sie ohne weitere Vorkommnisse nach Stone’s Crossing zurück.
Erneute Rückkehr nach Stone's Crossing
Die Stadt war immer noch von den Kämpfen gezeichnet, doch die Bewohner arbeiteten unermüdlich daran, sie wieder aufzubauen. Durch das Stadtgeflüster erfuhren sie, dass ein Mörder sein Unwesen treibt. Es wurden bereits zwei Leichen gefunden, und die Angst war allgegenwärtig. Die Stadt glich einer Ruine, immer wieder von Zombies niedergerannt. Sie konnten die Ruinen kaum wiederaufbauen.
Ein hitziges Duell
Die Sonne stand hoch am Himmel, als der Blonde und James sich außerhalb der Stadt Stone’s Crossing einem einsamen Lagerfeuer näherten. Die Hitze des Tages brannte auf ihren Schultern, und die Luft flimmerte vor Hitze. An dem Lagerfeuer saß ein grimmiger alter Mann, sein Gesicht von tiefen Falten durchzogen und seine Augen funkelten vor Zorn und Hass. Das Feuer warf unheimliche Schatten auf sein Gesicht, die ihn noch bedrohlicher erscheinen ließen.
Der Blonde und James näherten sich vorsichtig, als der alte Mann aufblickte. „Du bist mir ein verdammter Dorn im Auge, Fremder. Lass uns das wie Männer regeln“, knurrte er mit einer Stimme, die vor Hass triefte. „Seit du in diese Stadt gekommen bist, hat sich alles verändert. Die Leute reden von dir, als wärst du ein verdammter Held. Aber ich sehe nur einen dahergelaufenen Bastard, der sich in Dinge einmischt, die ihn nichts angehen.“
Der Blonde spürte die Feindseligkeit in jedem Wort. Dieser Mann nannte sich El Vincente, ein Name, der in der Gegend gefürchtet war. „Ich habe mein ganzes Leben in dieser gottverdammten Gegend verbracht, und ich werde nicht zulassen, dass ein dahergelaufener Hund wie du alles zerstört, was ich aufgebaut habe“, fuhr El Vincente fort. „Wenn du wirklich so mutig bist, wie alle sagen, dann zeig es mir. Lass uns das hier und jetzt klären, du feiger Mistkerl.“
Die Luft war schwer und angespannt, das Knistern des Feuers das einzige Geräusch in der stillen Mittagshitze. Der Blonde trat vor, seine Hand ruhte auf dem Griff seines Revolvers. El Vincente erhob sich langsam, seine Bewegungen waren geschmeidig und gefährlich. Die beiden Männer standen sich gegenüber, die Sonne brannte auf sie herab und warf lange Schatten auf den staubigen Boden.

„Auf Leben und Tod, du Hundesohn“, murmelte El Vincente, seine Augen fixierten den Blonden mit tödlicher Entschlossenheit. Der Blonde zögerte nicht, seine Hand blitzte zum Revolver, und in einem Augenblick zog er und feuerte. Zwei Schüsse hallten durch die flimmernde Hitze, und El Vincente taumelte zurück, getroffen. Der Kampf war kurz, aber brutal. El Vincente fiel zu Boden, seine Augen weit aufgerissen vor Überraschung und Schmerz.
Der Blonde steckte seinen Revolver zurück ins Holster und trat zu James, der das Geschehen schweigend beobachtet hatte. „Es ist vorbei“, sagte der Blonde leise, seine Stimme war ruhig, aber in seinen Augen brannte noch das Feuer des Kampfes. Gemeinsam kehrten sie in die Stadt zurück, um die nächste Etappe ihrer Reise zu planen. Die Hitze des Tages schien sie zu umhüllen, doch sie waren entschlossen, das Übel, das über Stone’s Crossing lag, ein für alle Mal zu besiegen.
Segnung in der Kirche
Zurück in Stone’s Crossing ließen sich James und der Blonde in der Kirche mit einem Segen ihre Korruption heilen. Der Priester, ein alter, weiser Mann mit tiefen Falten und gütigen Augen, sprach leise Gebete und legte ihnen die Hände auf. Der Blonde, beeindruckt von der Kraft des Segens und der Art und Weise, wie der Priester ihm begegnete, ließ sich von ihm überreden, der Kirche beizutreten.
Der Priester führte ihn zu einem Taufbecken, das in der Mitte der Kirche stand. Das Wasser darin schimmerte im Kerzenlicht. „Bist du bereit, dein altes Leben hinter dir zu lassen und ein neues zu beginnen?“ fragte der Priester mit sanfter Stimme. Der Blonde nickte entschlossen. Der Priester tauchte seine Hände in das Wasser und begann, den Blonden zu taufen. „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Von nun an sollst du Ezekiel heißen.“
Der Blonde , nun Ezekiel, fühlte eine tiefe Ruhe und Erneuerung in sich aufsteigen. Der Priester las aus der Bibel vor: „Denn so spricht der Herr: Siehe, ich gebe dich in die Hand derer, die du hasst, in die Hand derer, von denen deine Seele sich jäh abgewandt hat.“ Die Worte hallten in der stillen Kirche wider und erfüllten Ezekiel mit einer neuen Entschlossenheit.
Angriff auf Ezekiel
Plötzlich, als Ezekiel aus der Kirche trat, umfing ihn die kühle Nachtluft. Der Mond stand hoch am Himmel und warf ein silbriges Licht auf die stillen Straßen von Stone’s Crossing. Die Schatten der Gebäude wirkten bedrohlich, und die Dunkelheit schien über der Stadt zu lauern. Ezekiel atmete tief durch, als er die Stufen der Kirche hinabstieg, seine Gedanken noch bei den Worten des [[Priester|Preisters].
Ohne Vorwarnung sprang eine dunkle Gestalt aus den Schatten hervor. Die Klinge des Angreifers blitzte im Mondlicht auf, und Ezekiel spürte einen stechenden Schmerz, als die Klinge seine Seite traf. Ein keuchender Laut entwich ihm, und er taumelte zurück, seine Hand presste sich instinktiv auf die Wunde. Blut sickerte durch seine Finger, und der Schmerz war überwältigend.
Der Angreifer, ein Mann mit hasserfüllten Augen und einem verzerrten Grinsen, trat näher. „Das ist für all die Unruhe, die du in diese Stadt gebracht hast“, zischte er. Ezekiel erkannte in seinen Augen die Kälte eines Mörders. Doch trotz des Schmerzes und der Schwäche, die ihn überkam, war Ezekiel nicht bereit, aufzugeben.
Mit aller Kraft, die er aufbringen konnte, kämpfte er sich zurück zu James. Jeder Schritt war eine Qual, und die Dunkelheit schien ihn zu umhüllen, als ob sie ihn verschlingen wollte. Die Bedrohung war allgegenwärtig, und jeder Schatten schien sich zu bewegen, als ob weitere Angreifer lauerten. Ezekiel wusste, dass sie keine Zeit zu verlieren hatten.
James, der die Geräusche des Kampfes gehört hatte, eilte ihm entgegen. „Ezekiel!“, rief er, als er die blutende Wunde sah. Ohne zu zögern, legte er Ezekiels Arm um seine Schulter und half ihm, weiterzugehen. „Wir müssen hier weg“, sagte James mit fester Stimme, seine Augen suchten die Umgebung nach weiteren Gefahren ab.
Flucht aus Stone's Crossing
Gemeinsam flohen sie aus der Stadt, ihre Schritte hallten auf dem Pflaster wider. Die Dunkelheit schien sie zu verfolgen, und die Bedrohung war allgegenwärtig. Doch sie waren entschlossen, das Übel, das über Stone’s Crossing lag, ein für alle Mal zu besiegen. Sie reisten zur nächsten Mine in Richtung Süden, ihre Herzen schwer von der Last der Ereignisse, aber ihre Entschlossenheit ungebrochen. Die Reise war beschwerlich, doch sie wussten, dass sie keine andere Wahl hatten. Das Schicksal von Stone’s Crossing und vielleicht der ganzen Region hing von ihrem Erfolg ab.
Die Höhle im Osten
Ezekiel stand am Eingang der dritten Höhle und spürte sofort, dass etwas anders war. Die Luft war schwer und knisternd vor Energie, und ein Gefühl von Niederlage, Tod und Untergang lastete auf seinem Geist. Er wusste, dass etwas unsagbar Böses in der Nähe war. Mit jedem Schritt, den er tiefer in die Mine setzte, wurde das Gefühl intensiver, als ob die Dunkelheit selbst ihn verschlingen wollte.
Im ersten Bereich der Höhle fand er Kisten voller Schwarzpulver und Dynamit. Der Raum war ein Schlachtfeld, gefüllt mit massakrierten Körpern und aufgehängten Leichen ein schrecklicher Anblick. Blut tropfte von den Wänden, und der Gestank von Verwesung erfüllte die Luft. Ezekiel fühlte sich, als wäre er in der Hölle. Plötzlich tauchten mehrere mutierte Ratten auf, ihre Augen glühten rot in der Dunkelheit. Mit schnellen Schüssen aus seiner Pistole konnte er sie mühelos abwehren, doch der Schock über das Gesehene saß ihm tief im Nacken.
Inmitten dieses Grauens traf er auf Maggie O'Connel. Ihre Augen waren weit aufgerissen vor Entsetzen, die Pupillen wie Nadelstiche in einem Meer aus Weiß. Ihr Gesicht war bleich, doch in ihren Augen lag ein Funken Entschlossenheit, der sie trotz des Grauens vor ihr weiterkämpfen ließ. Sie nickte ihm zu, ein stummes Zeichen des Verständnisses und der gemeinsamen Entschlossenheit, diesem Albtraum zu entkommen.
Gemeinsam setzten sie ihren Weg fort, ihre Schritte hallten dumpf durch die düsteren Gänge der Höhle. Bald stießen sie auf einen Bereich, der von dicken schwarzen Fliegen bevölkert war. Die Fliegen summten bedrohlich, ein unheilvolles Brummen, das die Stille durchbrach. Sie schwirrten um ihre Köpfe, versuchten, in ihre Augen, Nasen und Münder zu gelangen. Die Fliegen schienen von dem makabren Duft von Verwesung und Tod angezogen zu werden.
Ezekiel und Maggie schlugen wild um sich, ihre Hände und Arme wirbelten durch die Luft, um die Fliegen abzuwehren. Die Insekten waren hartnäckig, krochen über ihre Haut und versuchten, jede ungeschützte Stelle zu erreichen. Der Lärm des Summens und das ständige Schlagen ihrer Hände gegen die Fliegen machten es schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Doch sie kämpften sich weiter voran, ihre Entschlossenheit ungebrochen.
Der Boden unter ihren Füßen war feucht und rutschig, bedeckt mit einer Schicht aus Schlamm und Blut. Jeder Schritt war ein Kampf, doch sie wussten, dass sie nicht aufgeben durften. Die Fliegen wurden immer zahlreicher, und es schien, als ob die Dunkelheit selbst gegen sie arbeitete. Doch Ezekiel und Maggie blieben standhaft, ihre Entschlossenheit und ihr Überlebenswille trieben sie weiter.
In der Mitte der Höhle stießen sie auf einen alten Minenschacht, der tief in den Boden führte. Der Schacht war von rostigen Metallstreben umgeben, die knarrten und ächzten, als ob sie jeden Moment nachgeben könnten. Mit vereinten Kräften brachten sie den alten, knarrenden Fahrstuhl in Betrieb. Das Seil knirschte und der Mechanismus quietschte laut, als sie den Korb unter viel Krach hochholten. Der Lärm hallte durch die Höhle und ließ Staub und kleine Steine von den Wänden rieseln.
Als der Korb schließlich oben ankam, blickten sie gespannt hinein. Auf dem Boden des Korbs lagen einige Goldmünzen, die im schwachen Licht der Laternen glänzten. Der Anblick des Goldes war ein kleiner Lichtblick inmitten der Dunkelheit und des Grauens, das sie umgab. Die Münzen funkelten verheißungsvoll, als ob sie von einem längst vergessenen Schatz erzählten, der tief in den Eingeweiden der Erde verborgen lag.
Der Erzmagier
Weiter ging es durch einen Bereich, der einem Albtraum entsprungen schien. Der Boden war übersät mit Knochen, die knirschten und knackten unter ihren Schritten. Schädel, Rippen und Gliedmaßen lagen verstreut, als ob ein gigantisches Ungeheuer hier gewütet hätte. Als sie ihren Blick hoben, sahen sie meterhoch gestapelte Knochen, die wie makabre Türme in die Höhe ragten. Der Anblick war überwältigend und ließ das Blut in ihren Adern gefrieren.
In der Mitte des Raumes stand ein riesiger Monolith, gespickt mit Totenköpfen. Die Schädel schienen sie mit leeren Augenhöhlen anzustarren, als ob sie die Lebenden verfluchen wollten, die es wagten, diesen Ort zu betreten. Hoch oben an der Decke hingen Leichname an ihren Hälsen, ihre toten Augen starrten ins Leere. Die Körper schwankten leicht im Luftzug, der durch die Höhle wehte, und erzeugten ein unheimliches Knarren.
Plötzlich erhoben sich Dutzende von Zombies aus den Skeletthaufen. Ihre verrotteten Körper schlürften auf sie zu, die Augen glühten vor unstillbarem Hunger. Maggie, nur mit einem Gewehr bewaffnet, tat sich schwer, die Masse an Zombies zu beseitigen. Ihre Hände zitterten, doch sie hielt tapfer stand. Ezekiel, der die Gefahr erkannte, reichte ihr seine Ersatzpistole. Jetzt trug Maggie in der einen Hand eine Pistole, in der anderen Hand ihren Säbel.
Gemeinsam schossen sie wild auf die Zombies, Kugeln durchbohrten fauliges Fleisch und ließen Blut und Eingeweide in alle Richtungen spritzen. Der Gestank von Tod und Verwesung wurde noch intensiver, als die Zombies einer nach dem anderen zu Boden fielen. Maggie kämpfte sich durch die Horde, ihre Bewegungen waren präzise und tödlich. Mit einem kraftvollen Hieb ihres Säbels schlug sie dem letzten Zombie den Kopf ab. Der Kopf rollte über den blutgetränkten Boden, während der Körper leblos zusammenbrach. Endlich konnten sie wieder zu Atem kommen.
Der Kampf hatte ihnen alles abverlangt, und der Adrenalinschub ließ langsam nach. Die Stille, die sich über die Höhle legte, war fast greifbar, nur unterbrochen vom leisen Tropfen von Blut und dem gelegentlichen Knacken von Knochen. Ezekiel und Maggie sahen sich an, ihre Gesichter waren schmutzig und blutverschmiert, doch in ihren Augen lag ein Funken des Triumphes.
Sie durchsuchten die Leichen und die Knochenhaufen, ihre Hände zitterten noch von der Anstrengung. Inmitten des Grauens fanden sie eine kleine Schatulle, die im schwachen Licht der Laternen glänzte. Als sie sie öffneten, entdeckten sie einige Goldnuggets, die wie ein kleiner Lichtblick in der Dunkelheit wirkten.
Sie machten sich wieder auf den Weg, denn ihr Ziel, den Ursprung der Zombiehorden festzustellen, war noch nicht erreicht. Sie folgten einem engen Gang, als sie auf einen Höhlenabschnitt trafen, der einem wahren Albtraum glich. Giftiger, heißer Nebel erfüllte die Luft, und man sah die Hand vor Augen kaum. Der Nebel war so dicht, dass er wie eine lebendige Wand wirkte, die jede Bewegung erstickte. Die Hitze war unerträglich, und jeder Atemzug brannte in der Lunge. Der Boden war feucht und rutschig, bedeckt mit einer schmierigen Schicht aus Schlamm und Blut, die das Vorankommen erschwerte.
Die Wände des Raumes schienen sich in der dichten Nebelsuppe aufzulösen, und das Licht der Laternen wurde von der feuchten Luft verschluckt. Schatten tanzten unheimlich an den Wänden, und das Summen von Insekten und das gelegentliche Tropfen von Wasser verstärkten die unheimliche Atmosphäre.
Ezekiel und Maggie tasteten sich vorsichtig voran, ihre Augen tränten von dem beißenden Nebel. Jeder Schritt war ein Kampf, und die Hitze ließ Schweiß in Strömen über ihre Gesichter rinnen. Sie konnten kaum atmen, und ihre Bewegungen wurden langsamer, als ob der Nebel ihnen die Kraft raubte. Die Geräusche um sie herum wurden gedämpft, und es war, als ob sie in einer anderen Welt gefangen wären.
Plötzlich hörten sie eine unheilvolle Stimme, die durch den Nebel murmelte. Die Worte waren unverständlich, doch die Stimme klang vertraut und gleichzeitig bedrohlich. Es war, als ob der Nebel selbst zu ihnen sprach, und ein Schauer lief ihnen über den Rücken. Sie wussten, dass sie weitergehen mussten, doch jeder Schritt fühlte sich an, als ob sie durch zähen Morast wateten.
War es ein weiterer Magier? Die unheilvolle Stimme murmelte weiter durch den dichten Nebel, doch durch die Nebelwand konnten sie nichts erkennen.
Maggie ging vorsichtig voran, ihre Laterne in der einen Hand, die Pistole in der anderen. Plötzlich lichtete sich der Nebel ein wenig, und sie erblickte den Erzmagier. Er stand dort, umgeben von einer Aura der Dunkelheit, und sah anders aus als die anderen Magier, viel stärker und größer. Seine Augen glühten vor unheiliger Macht, und ein bösartiges Lachen hallte durch die Höhle.
Der Erzmagier hob seine Hände und sprach eine unverständliche Formel, seine Stimme hallte unheilvoll durch die Höhle. Plötzlich begann der Boden zu beben, und aus der Erde erhob sich eine Horde von Zombies, mindestens zwei Dutzend. Ihre verrotteten Körper schienen aus dem Nichts zu kommen, und ihre Augen glühten vor unstillbarem Hunger. Der Gestank Verwesung wurde noch intensiver, und die Luft war erfüllt von einem widerlichen, fauligen Geruch.
Ezekiel und Maggie eröffneten das Feuer, ihre Schüsse hallten durch die Höhle. Kugeln durchbohrten fauliges Fleisch, doch die Zombies ließen sich nur schwer töten. Ihre zähen Körper schienen durch reine Willenskraft weiterzukämpfen. Der Erzmagier war von einer magischen Barriere umgeben, die die meisten Treffer abblitzen ließ, und sein bösartiges Lachen hallte durch die Höhle.
Ezekiel erkannte schnell, dass sie eine andere Taktik brauchten. Er kam auf die Idee, eine Schneise durch die Zombiearmee zu schießen, um Maggie den Weg freizumachen. Mit gezielten Schüssen bahnte er einen Weg durch die Horde, während Maggie sich darauf vorbereitete, den Erzmagier anzugreifen. Sie stürmte durch die Schneise, ihr Gewehr fest in der Hand, und schoss auf den Zauberer. Eine Kugel traf ihn und riss eine blutige Wunde in seine Seite.
Der Magier schrie vor Schmerz und begann erneut eine magische Formel zu sprechen. Blitze schossen aus seinen Händen, erhellten die Dunkelheit und ließen die Luft knistern. Maggie konnte sich gerade noch im letzten Moment zur Seite werfen und ausweichen, während die Blitze den Boden verbrannten, wo sie eben noch gestanden hatte. Gleichzeitig zückte der Magier seinen Phasendolch und stürzte sich auf Maggie. Der Dolch blitzte im schwachen Licht der Laternen, und Maggie konnte den Angriff nur knapp abwehren. Sie wurde verletzt, doch sie biss die Zähne zusammen und blieb auf den Beinen.
Mit Pistole und Säbel verteidigte sich Maggie tapfer gegen den Erzmagier. Ihre Bewegungen waren schnell und präzise, und sie wich seinen Angriffen geschickt aus. Mit jedem Hieb ihres Schwertes und jedem Schuss ihrer Pistole fügte sie ihm weitere Verletzungen zu. Blut tropfte von seinen Wunden und hinterließ dunkle Flecken auf dem Boden. Sein Gesicht verzerrte sich vor Wut und Schmerz, und seine Augen glühten vor unheiliger Macht.
Ezekiel beobachtete den Kampf aufmerksam und wartete auf den richtigen Moment. Als der Erzmagier einen Moment der Schwäche zeigte, nutzte Ezekiel die Gelegenheit. Er hob seine Pistole, zielte sorgfältig und feuerte einen gezielten Schuss ab. Die Kugel traf den Magier tödlich in die Brust. Ein Schrei des Schmerzes und der Verzweiflung entfuhr dem Erzmagier, bevor er zu Boden sank. Seine Robe fiel leblos zu Boden, und es war, als ob er sich in Luft aufgelöst hätte. Nur die Robe blieb zurück, ein unheimliches Relikt seiner einstigen Macht.
Die verbliebenen Zombies, die von der Magie des Erzmagiers angetrieben wurden, wurden schwächer. Ihre Bewegungen wurden langsamer und weniger koordiniert, als ob ihnen die Energie entzogen wurde. Doch plötzlich strömten mutierte Ratten, groß wie Hunde, aus dem Hinterhalt auf sie zu. Ihre Augen glühten rot, und ihre Zähne blitzten gefährlich im schwachen Licht der Laternen.
Ezekiel und Maggie hatten Mühe, gegen die vielen Zombies und Ratten zu bestehen. Die Ratten waren schnell und aggressiv, und ihre scharfen Zähne rissen tiefe Wunden in ihre Haut. Blut und Eingeweide bedeckten den Boden, und der Kampf schien endlos. Die Luft war erfüllt von dem Stöhnen der Zombies und dem Knirschen der Ratten, und der Gestank von Tod und Verwesung war überwältigend.
Doch schließlich, nach einem erbitterten Kampf, besiegten sie alle. Die letzten Zombies fielen zu Boden, und die mutierten Ratten lagen leblos um sie herum. Ezekiel und Maggie standen keuchend und erschöpft inmitten des Schlachtfeldes, ihre Körper blutverschmiert und von Wunden gezeichnet. Doch sie hatten überlebt, und das war alles, was zählte.
Sie durchsuchten die Leichen und fanden einiges an Darkstone, Gold und Dynamit.
Der Weg zurück nach Stone's Crossing
Gemeinsam reisten sie zurück nach Stones Crossing.
Auf dem Rückweg nach Stones Crossing entdeckten Ezekiel und Maggie in der Ferne eine Rauchsäule, die bedrohlich in den Himmel stieg. Der dichte, schwarze Rauch verriet, dass ein Feuer wütete, und sie wussten sofort, dass jemand in großer Gefahr war. Ohne zu zögern, trieb Ezekiel sein Pferd an und ritt in vollem Galopp auf die Quelle des Rauchs zu, dicht gefolgt von Maggie.
Als sie die Farm erreichten, sahen sie, dass die Scheune in Flammen stand. Die Hitze war unerträglich, und die Flammen leckten gierig an den hölzernen Wänden empor. Schreie drangen aus dem Inneren der Scheune, und Ezekiel wusste, dass er keine Zeit verlieren durfte. Entschlossen, zu tun, was nötig war, sprang er von seinem Pferd und rannte auf die brennende Scheune zu.
Mit einem kraftvollen Tritt zerbrach er das Eingangstor, das unter dem Druck seiner Stiefel splitterte. Rauch und Hitze schlugen ihm entgegen, doch er kämpfte sich tapfer voran. Die Flammen züngelten bedrohlich um ihn herum, und der Rauch brannte in seinen Augen und Lungen. Doch Ezekiel ließ sich nicht aufhalten. Er hörte das verzweifelte Weinen eines Mädchens und folgte dem Geräusch durch den dichten Rauch.
In einer Ecke der Scheune fand er das Mädchen, etwa 16 Jahre alt, das sich ängstlich an einen Balken klammerte. Ihre Augen waren weit aufgerissen vor Angst, und Tränen liefen über ihr rußverschmiertes Gesicht. Ezekiel packte sie behutsam und hob sie auf seine Arme. “Alles wird gut, ich bringe dich hier raus,” versprach er ihr mit fester Stimme.
Mit dem Mädchen in seinen Armen kämpfte sich Ezekiel durch die Flammen zurück zum Ausgang. Die Hitze war unerträglich, und er spürte, wie seine Haut zu brennen begann. Doch er ließ sich nicht aufhalten. Mit einem letzten kraftvollen Sprung erreichte er den Ausgang und brachte das Mädchen in Sicherheit.
Maggie wartete bereits draußen und half ihm, das Mädchen auf sein Pferd zu setzen. Doch Ezekiel wusste, dass er noch einmal zurück musste. „Warte hier,“ sagte er zu Maggie und rannte erneut in die brennende Scheune, um die Eltern des Mädchens zu retten. Die Flammen waren nun noch intensiver, und der Rauch machte es fast unmöglich zu atmen. Als er die hintere Ecke der Scheune erreichte, fand er die Eltern des Mädchens, aber es war zu spät. Sie waren bereits tot.
Mit schwerem Herzen kehrte Ezekiel zurück nach draußen. Er konnte den Schmerz und die Verzweiflung kaum ertragen, die in ihm aufstiegen. Er wusste, dass er dem Mädchen eine schreckliche Nachricht überbringen musste. Als er zu Maggie und dem Mädchen zurückkehrte, sah er die Hoffnung in den Augen des Mädchens, die sofort in Trauer umschlug, als sie Ezekiels Gesichtsausdruck erkannte.
„Es tut mir so leid,“ flüsterte er, seine Stimme brach fast unter der Last der Worte. „Ich habe alles versucht, aber…“ Er konnte den Satz nicht beenden, doch das Mädchen verstand. Sie brach in Tränen aus, und Ezekiel fühlte sich hilflos, als er sie in den Arm nahm und versuchte, ihr Trost zu spenden. „Ich bin hier für dich,“ sagte er sanft. „Wir werden das gemeinsam durchstehen.“
Gemeinsam ritten sie so schnell wie möglich nach Stones Crossing, um dort ihre Wunden versorgen zu lassen. Das Mädchen klammerte sich fest an Ezekiel, ihre Tränen vermischten sich mit dem Schweiß und Ruß auf seinem Gesicht. Er spürte, wie ihr Schmerz und ihre Verzweiflung ihn durchdrangen, und er schwor sich, alles zu tun, um ihr zu helfen.
Als sie Stones Crossing erreichten, war der Himmel über der Stadt klarer geworden, und die dunklen Wolken hatten sich verzogen. Ezekiel brachte das Mädchen zu den Dorfbewohnern, die sich sofort um sie kümmerten. Er sah zu, wie sie das Mädchen in Sicherheit brachten, und spürte die Erleichterung, obwohl der Verlust ihrer Eltern schwer auf ihm lastete. Er hatte getan, was nötig war, und ein unschuldiges Leben gerettet. Doch er wusste, dass der Weg zur Heilung für das Mädchen noch lang und schmerzhaft sein würde, und er war entschlossen, sie auf diesem Weg zu begleiten.
Als das Mädchen schließlich etwas ruhiger wurde, ging sie auf Ezekiel zu. Mit Tränen in den Augen und einer Mischung aus Dankbarkeit und Trauer in ihrer Stimme sagte sie leise: „Danke.“ Sie hielt kurz inne, bevor sie fortfuhr: „Mein Name ist Flora.“ Ezekiel lächelte sanft und nickte. „Es ist schön, dich kennenzulernen, Flora. Du bist jetzt in Sicherheit.“
Der Himmel über Stones Crossing lichtete sich, und die dunklen Wolken verflüchtigten sich. Doch Stones Crossing blieb weiterhin eine Ruine.
