Larberg's Landing: Unterschied zwischen den Versionen

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Die meisten der Leute haben ihre besten Jahre lange hinter sich gelassen. Sie wirken auf euch verarmt und verwahrlost. Von Körperpflege oder sauberer Kleidung scheint hier niemand etwas gehört zu haben. Die ganze verdammte Stadt stinkt nach Schweiß und fauligen Eiern.
Die meisten der Leute haben ihre besten Jahre lange hinter sich gelassen. Sie wirken auf euch verarmt und verwahrlost. Von Körperpflege oder sauberer Kleidung scheint hier niemand etwas gehört zu haben. Die ganze verdammte Stadt stinkt nach Schweiß und fauligen Eiern.


=Auf der Suche nach dem Ursprung=
=Ankunft in Larberg's Landing=
Meggie und Ezekiel machten sich auf, den Schrecken und die Geheimnisse, die in den Schatten lauerten, zu entwirren. Ihre Reise führte sie, zur kleinen Siedlung am Ufer des Piechotta River, die vom Glanz der Entdeckung des Darkstones vergessen schien.
Die Reise von Meggie und Ezekiel führte, zur kleinen Siedlung am Ufer des Piechotta River, die vom Glanz der Entdeckung des Darkstones vergessen schien. Der heiße Wind trug den bitteren Geschmack von Staub und Verzweiflung mit sich, als sie auf ihren Pferden durch das verfallene Tor von Larberg’s Landing ritten.  
Ihren ersten halt machten sie im örtlichen Saloon. <br>
Ihren ersten halt machten sie im örtlichen Saloon. <br>


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==Wo ist Michael?==
==Wo ist Michael?==
Meggie warf Ezekiel einen entschlossenen Blick zu. „Wir werden helfen“, verkündete sie, den Griff ihres Säbels fester in der Hand. Ezekiel nickte und prüfte seine Revolver. Der Weg in die Dunkelheit begann hier – und er versprach nichts weniger als Blut und Schrecken.
Meggie und Ezekiel ritten entschlossen durch die staubigen Straßen von Larberg’s Landing, vorbei an den verängstigten und misstrauischen Blicken der Einheimischen. Die sengende Hitze der Wüste brannte auf ihrer Haut, während sie auf ihre Pferde stiegen und in Richtung der Hügel galoppierten, die die gefürchtete Höhle beherbergten.
Die Reise von Larberg’s Landing in die Canyons war beschwerlich und unheimlich. Der heiße Wind wehte unbarmherzig über die karge Landschaft, während Meggie und Ezekiel auf ihren Pferden in die unbekannte Dunkelheit ritten. Mit jedem Schritt, den sie in die unberührte Wildnis wagten, schien der Himmel über ihnen düsterer zu werden, als ob selbst die Wolken sich vor dem Grauen fürchteten, das sie suchten.
Der Pfad war schmal und von starren, schroffen Felsen gesäumt. Scharfe Steine stachen durch die schützenden Hufe der Pferde und ließen sie unruhig werden. Der Geruch von verdorrtem Gras und fauligem Holz lag schwer in der Luft, und das entfernte Geräusch des Piechotta Rivers schien wie ein geheimes Flüstern, das vor den Schrecken warnte, die sie erahnten.
Als sie tiefer in die Canyons vordrangen, bemerkten sie die blutigen Spuren auf dem Boden. Rote Tropfen, die sich mit dem Staub vermischten, führten weiter in die dunklen Tiefen der Höhlen, während eine schleichende Kälte um sie herum einbrach. Die Schleifspur, die in die Erde gegraben war, erzählte von einem verzweifelten Kampf, von Angst und Grauen, und die beiden spürten, wie die Atmosphäre um sie herum sich veränderte.
„Wir müssen uns beeilen!“ drängte Ezekiel, dessen Stimme vor Anspannung zitterte. Meggie nickte stumm, das mulmige Gefühl in ihrem Bauch wurde stärker. Sie drängten ihre Pferde schneller, das Klappern der Hufe auf dem steinigen Boden hallte wie ein unheilvolles Echo wider.
Die Luft wurde kühler und die Wolken verdichteten sich über ihnen, als sie in die Höhle eintraten. Der Eingang war düster und einladend zugleich, als ob er sie in ein Reich der Schatten führen wollte.
Es war ein düsteres, klaffendes Loch im felsigen Abgrund, das wie das Maul eines hungrigen Tieres wirkte. Ezekiel zog seine Laterne hervor und entzündete sie mit einem Streichholz. Der warme Schein des Lichts tanzte über die feuchten Wände. Der kalte, feuchte Luftzug, der ihnen entgegenströmte, fühlte sich an wie das Atmen eines schlafenden Monsters. Ezekiel berührte die Felswände, die sich feucht und rutschig anfühlten, und er stellte erschrocken fest, dass sie blutverschmiert waren.
„Das kann nicht sein“, murmelte er, während er versuchte, das Blut an seiner Kleidung abzuwischen. Doch in dem Moment, in dem er seinen Arm hob, begannen die Wände zu brechen und zu knacken. Ein leises, furchtbares Stöhnen war zu hören, und plötzlich brachen Knochen und Erde aus der Wand hervor. Stützpfeiler knickten ein und herabfallende Felsen verletzten sie leicht, ein grausamer Vorbote dessen, was noch kommen sollte.
Ein unheimliches Gefühl überkam die beiden, als sie bemerkten, dass die Luft um sie herum plötzlich sehr kalt wurde, während ein Flüstern durch die Höhle wehte, das wie Stimmen klang. Plötzlich erhoben sich aus dem Boden die Überreste von längst vergessenen Seelen, und Untote krochen aus den Wänden hervor. Ihre verrotteten Körper waren eine groteske Vorstellung, ihre leeren Augen starrten die beiden mit einem hungrigen Blick an.
Meggie erschauderte und der kalte Schweiß trat ihr auf die Stirn. Die Laterne, die sie mitführten, begann zu flackern, und das Licht wurde schwächer, bis es fast erlosch. Plötzlich hüllte die Dunkelheit sie ein wie ein schwerer Vorhang.
„Ezekiel!“ rief Meggie, während die Panik in ihrer Stimme aufstieg. Ezekiel hastete in seiner Tasche nach Streichhölzern, seine Hände zitterten vor Angst. Als er endlich eine Flamme entzündete und die Laterne wieder erleuchtet wurde, waren die Untoten verschwunden, doch die schrecklichen Bilder der Nacht waren in ihren Köpfen eingraviert. Sie waren allein, umgeben von der Dunkelheit, die auf sie lauerte, und sie wussten, dass das wahre Grauen erst begonnen hatte.
Nach einem kurzen Moment der Erleichterung erreichten sie eine kleine Lichtung innerhalb der Höhle. Hier ruhten sie sich kurz aus, bevor sie weiter in die Dunkelheit vordrangen. Die schattenhaften Umrisse der Höhlenwände schienen sich um sie zu schließen, und die bedrückende Stille war nahezu unerträglich. Meggie lehnte sich gegen eine kalte Wand, die noch immer den Geruch von Verwesung in sich trug. „Wir müssen weiter, wir dürfen nicht aufgeben“, sagte Ezekiel, dessen Gesicht vor Anstrengung und Angst blass war.
Sie gingen weiter, bis sie auf eine verdrehte Leiche stießen, die reglos auf dem Boden lag. Meggie kniete sich nieder, und ihre Hand zitterte, als sie die verwesenden Überreste berührte. „Bitte, sei nicht Michael“, flüsterte sie, während ihr Herz schwer in ihrer Brust schlug. Doch der Anblick war erbarmungslos, und sie mussten weiter. Plötzlich öffneten sich Risse im Boden, aus denen dunkler, roter Rauch aufstieg, der wie ein lebendiges Wesen durch die Höhle waberte.
Sechs groteske Kreaturen, die wie lebende Albträume aussahen, stiegen aus den Schatten empor. Ihre Tentakel schienen in der Luft zu tanzen, während sie sich drohend auf die beiden Abenteurer zubewegten. Der große Dämon, schwerfällig und bedrohlich, stand im Hintergrund und beobachtete sie mit seinen glühenden Augen. Meggie spürte, wie ihre Knie weich wurden, doch sie musste kämpfen.
Die Kreaturen griffen an, ihre glitschigen Tentakel zischten durch die Luft und erwischten Meggie an der Schulter. Schmerz durchfuhr sie, doch sie ließ sich nicht entmutigen. Mit einem raschen Schnitt ihres Säbels gelang es ihr, den Tentakel abzuschneiden. Ezekiel feuerte schnell, seine Pistole dröhnte in der Höhle und zerriss die Stille.
„Bleib hinter mir!“, rief Ezekiel, während er in den Schatten der Höhle feuerte. Die niederen Dämonen kamen in Wellen, doch Meggie und Ezekiel kämpften tapfer. Gemeinsam schnitt sie durch die Tentakel und schoss mit unermüdlicher Entschlossenheit. Der große Dämon beobachtete sie weiterhin, und es war fast so, als würde er sie auf die Probe stellen, ihre Stärke und ihren Mut testen.
Als die letzten niederen Dämonen gefallen waren, hatten sie für einen Moment Ruhe. Meggie und Ezekiel keuchten und wischten sich den Schweiß von der Stirn. Doch der große Dämon war noch immer da, schien sich in den Schatten zu verbergen, und sie wussten, dass der Kampf noch nicht vorbei war.





Version vom 31. Oktober 2024, 14:26 Uhr

Larberg's Landing

Eine heruntergekommene, kleine Siedlung direkt am Ufer des Piechotta River. Schon von weitem lässt euch der Anblick der vereinzelten, verwahrlosten Häuser daran zweifeln, ob es sich gelohnt hat, hierher zu reisen. Die Kirche sticht als einziges Gebäude etwas heraus, der Rest der Häuser erinnert eher an eine Bretterbude, welche von ungeübten Händen zusammengezimmert wurde, als an eine auf Dauer errichtete Siedlung.

Anders als erwartet findet ihr den Ort nicht verschlafen, faul und träge, oder untätig vor, sondern in heller Aufregung. Die hinterwäldlerisch wirkenden Einwohner kommen euch panisch entgegen gelaufen.

Die meisten der Leute haben ihre besten Jahre lange hinter sich gelassen. Sie wirken auf euch verarmt und verwahrlost. Von Körperpflege oder sauberer Kleidung scheint hier niemand etwas gehört zu haben. Die ganze verdammte Stadt stinkt nach Schweiß und fauligen Eiern.

Ankunft in Larberg's Landing

Die Reise von Meggie und Ezekiel führte, zur kleinen Siedlung am Ufer des Piechotta River, die vom Glanz der Entdeckung des Darkstones vergessen schien. Der heiße Wind trug den bitteren Geschmack von Staub und Verzweiflung mit sich, als sie auf ihren Pferden durch das verfallene Tor von Larberg’s Landing ritten. Ihren ersten halt machten sie im örtlichen Saloon.

Der Saloon

Ein alter Mann mit lumpiger, stinkender Kleidung stellt sich als "Old Milbert Williams", der Wirt des örtlichen Saloons, vor. Als er beginnt zu sprechen, stößt euch zwischen seinen vereinzelten, gelben Zähnen ein fauliger Atem aus seinem Mund entgegen.

Er berichtet euch von einem riesigen, schwerfälligen Dämonen, welcher letzte Nacht aus den nahegelegenen Höhlen gekommen ist und einen Mann namens Michael, den Besitzer des einzigen Geschäfts in Larberg's Landing, in die Hügel verschleppt hat. Der örtliche Sheriff hat die Kreatur verfolgt und versuchte, sie aufzuhalten.

Die Männer berichten euch aufgeregt, dass sie seine völlig zerschmetterte und verdrehte Leiche in den frühen Morgenstunden nahe der Höhle gefunden haben. Sie flehen euch in ihrer einfältigen, hinterwäldlerischen Art an, ihnen zu helfen, da niemand von ihnen in der körperlichen Verfassung ist oder den Mut besitzt, es mit dem Dämonen aufzunehmen.

Wo ist Michael?

Meggie warf Ezekiel einen entschlossenen Blick zu. „Wir werden helfen“, verkündete sie, den Griff ihres Säbels fester in der Hand. Ezekiel nickte und prüfte seine Revolver. Der Weg in die Dunkelheit begann hier – und er versprach nichts weniger als Blut und Schrecken.

Meggie und Ezekiel ritten entschlossen durch die staubigen Straßen von Larberg’s Landing, vorbei an den verängstigten und misstrauischen Blicken der Einheimischen. Die sengende Hitze der Wüste brannte auf ihrer Haut, während sie auf ihre Pferde stiegen und in Richtung der Hügel galoppierten, die die gefürchtete Höhle beherbergten.

Die Reise von Larberg’s Landing in die Canyons war beschwerlich und unheimlich. Der heiße Wind wehte unbarmherzig über die karge Landschaft, während Meggie und Ezekiel auf ihren Pferden in die unbekannte Dunkelheit ritten. Mit jedem Schritt, den sie in die unberührte Wildnis wagten, schien der Himmel über ihnen düsterer zu werden, als ob selbst die Wolken sich vor dem Grauen fürchteten, das sie suchten.

Der Pfad war schmal und von starren, schroffen Felsen gesäumt. Scharfe Steine stachen durch die schützenden Hufe der Pferde und ließen sie unruhig werden. Der Geruch von verdorrtem Gras und fauligem Holz lag schwer in der Luft, und das entfernte Geräusch des Piechotta Rivers schien wie ein geheimes Flüstern, das vor den Schrecken warnte, die sie erahnten.

Als sie tiefer in die Canyons vordrangen, bemerkten sie die blutigen Spuren auf dem Boden. Rote Tropfen, die sich mit dem Staub vermischten, führten weiter in die dunklen Tiefen der Höhlen, während eine schleichende Kälte um sie herum einbrach. Die Schleifspur, die in die Erde gegraben war, erzählte von einem verzweifelten Kampf, von Angst und Grauen, und die beiden spürten, wie die Atmosphäre um sie herum sich veränderte.

„Wir müssen uns beeilen!“ drängte Ezekiel, dessen Stimme vor Anspannung zitterte. Meggie nickte stumm, das mulmige Gefühl in ihrem Bauch wurde stärker. Sie drängten ihre Pferde schneller, das Klappern der Hufe auf dem steinigen Boden hallte wie ein unheilvolles Echo wider.

Die Luft wurde kühler und die Wolken verdichteten sich über ihnen, als sie in die Höhle eintraten. Der Eingang war düster und einladend zugleich, als ob er sie in ein Reich der Schatten führen wollte.

Es war ein düsteres, klaffendes Loch im felsigen Abgrund, das wie das Maul eines hungrigen Tieres wirkte. Ezekiel zog seine Laterne hervor und entzündete sie mit einem Streichholz. Der warme Schein des Lichts tanzte über die feuchten Wände. Der kalte, feuchte Luftzug, der ihnen entgegenströmte, fühlte sich an wie das Atmen eines schlafenden Monsters. Ezekiel berührte die Felswände, die sich feucht und rutschig anfühlten, und er stellte erschrocken fest, dass sie blutverschmiert waren.

„Das kann nicht sein“, murmelte er, während er versuchte, das Blut an seiner Kleidung abzuwischen. Doch in dem Moment, in dem er seinen Arm hob, begannen die Wände zu brechen und zu knacken. Ein leises, furchtbares Stöhnen war zu hören, und plötzlich brachen Knochen und Erde aus der Wand hervor. Stützpfeiler knickten ein und herabfallende Felsen verletzten sie leicht, ein grausamer Vorbote dessen, was noch kommen sollte.

Ein unheimliches Gefühl überkam die beiden, als sie bemerkten, dass die Luft um sie herum plötzlich sehr kalt wurde, während ein Flüstern durch die Höhle wehte, das wie Stimmen klang. Plötzlich erhoben sich aus dem Boden die Überreste von längst vergessenen Seelen, und Untote krochen aus den Wänden hervor. Ihre verrotteten Körper waren eine groteske Vorstellung, ihre leeren Augen starrten die beiden mit einem hungrigen Blick an.

Meggie erschauderte und der kalte Schweiß trat ihr auf die Stirn. Die Laterne, die sie mitführten, begann zu flackern, und das Licht wurde schwächer, bis es fast erlosch. Plötzlich hüllte die Dunkelheit sie ein wie ein schwerer Vorhang.

„Ezekiel!“ rief Meggie, während die Panik in ihrer Stimme aufstieg. Ezekiel hastete in seiner Tasche nach Streichhölzern, seine Hände zitterten vor Angst. Als er endlich eine Flamme entzündete und die Laterne wieder erleuchtet wurde, waren die Untoten verschwunden, doch die schrecklichen Bilder der Nacht waren in ihren Köpfen eingraviert. Sie waren allein, umgeben von der Dunkelheit, die auf sie lauerte, und sie wussten, dass das wahre Grauen erst begonnen hatte.

Nach einem kurzen Moment der Erleichterung erreichten sie eine kleine Lichtung innerhalb der Höhle. Hier ruhten sie sich kurz aus, bevor sie weiter in die Dunkelheit vordrangen. Die schattenhaften Umrisse der Höhlenwände schienen sich um sie zu schließen, und die bedrückende Stille war nahezu unerträglich. Meggie lehnte sich gegen eine kalte Wand, die noch immer den Geruch von Verwesung in sich trug. „Wir müssen weiter, wir dürfen nicht aufgeben“, sagte Ezekiel, dessen Gesicht vor Anstrengung und Angst blass war.

Sie gingen weiter, bis sie auf eine verdrehte Leiche stießen, die reglos auf dem Boden lag. Meggie kniete sich nieder, und ihre Hand zitterte, als sie die verwesenden Überreste berührte. „Bitte, sei nicht Michael“, flüsterte sie, während ihr Herz schwer in ihrer Brust schlug. Doch der Anblick war erbarmungslos, und sie mussten weiter. Plötzlich öffneten sich Risse im Boden, aus denen dunkler, roter Rauch aufstieg, der wie ein lebendiges Wesen durch die Höhle waberte.

Sechs groteske Kreaturen, die wie lebende Albträume aussahen, stiegen aus den Schatten empor. Ihre Tentakel schienen in der Luft zu tanzen, während sie sich drohend auf die beiden Abenteurer zubewegten. Der große Dämon, schwerfällig und bedrohlich, stand im Hintergrund und beobachtete sie mit seinen glühenden Augen. Meggie spürte, wie ihre Knie weich wurden, doch sie musste kämpfen.

Die Kreaturen griffen an, ihre glitschigen Tentakel zischten durch die Luft und erwischten Meggie an der Schulter. Schmerz durchfuhr sie, doch sie ließ sich nicht entmutigen. Mit einem raschen Schnitt ihres Säbels gelang es ihr, den Tentakel abzuschneiden. Ezekiel feuerte schnell, seine Pistole dröhnte in der Höhle und zerriss die Stille.

„Bleib hinter mir!“, rief Ezekiel, während er in den Schatten der Höhle feuerte. Die niederen Dämonen kamen in Wellen, doch Meggie und Ezekiel kämpften tapfer. Gemeinsam schnitt sie durch die Tentakel und schoss mit unermüdlicher Entschlossenheit. Der große Dämon beobachtete sie weiterhin, und es war fast so, als würde er sie auf die Probe stellen, ihre Stärke und ihren Mut testen.

Als die letzten niederen Dämonen gefallen waren, hatten sie für einen Moment Ruhe. Meggie und Ezekiel keuchten und wischten sich den Schweiß von der Stirn. Doch der große Dämon war noch immer da, schien sich in den Schatten zu verbergen, und sie wussten, dass der Kampf noch nicht vorbei war.


Die Kirche

Als ihr die Kirche von Larberg's Landing betretet, bemerkt ihr, dass der Priester hastig eine Flasche hinter seinem Altar verschwinden lässt. Nachdem er sich wieder zu euch umgedreht hat, mustert er euch aus seinen tief eingefallenen, schwarz unterlaufenen Augen. Scheinbar muss er sich einen Moment fangen bevor er zu sprechen beginnt. Sein Priestergewand hat schon deutlich bessere Tage gesehen. Es ist an vielen Stellen notdürftig geflickt. Sein Gesicht ist unrasiert und euch schlägt der Geruch von Alkohol entgegen, als ihr mit ihm ins Gespräch kommt.

"Ich kann euch nicht viel über Michael sagen, aber überrascht bin ich nicht, dass gerade er es ist, der von diesem Dämonen (der Priester bekreuzt sich hastig) entführt worden ist. Er ist eine seltsame Gestalt. Es ist nicht nur seine Art zu sprechen, er hat diesen komischen Akzent. Ich vermute, dass er von weiter weg kommt, vielleicht Mexiko. Irgendwas ist komisch an ihm.
Manchmal ist er wochenlang weg, sein Geschäft geschlossen, und dann taucht er plötzlich wieder auf und hat allerlei seltsame Dinge bei sich. Ich vermute, er trifft sich mit seinen Geschäftspartnern irgendwo außerhalb der Stadt oder sonstwelchen zwielichtigen Gestalten. In den letzten Wochen sind diese Treffen aber wohl ausgeblieben. Man hat ihn immer wieder in der Nähe der alten Johnson Mine gesehen. Ich weiß nicht, ob diese Bestie, die ihn entführt hat, irgendwas damit zu tun hat, aber das ist alles sicher kein Zufall. Ich denke, er hat irgendwas Wichtiges verloren. Ich weiß es nicht.
Manchmal kam er mit einer Tasche mit Dokumenten und Papieren zurück. Vielleicht findet ihr in seinem Laden einen Hinweis darauf. Ich werde auf jeden Fall für ihn beten."

Dann geht der Priester wieder zurück hinter seinen Altar und greift unverhohlen zu der Flasche, obwohl ihr noch dort seid.


Der Antiquitätenladen

Michael Laden fügt sich perfekt in das verwitterte und heruntergekommene Bild der Stadt ein. Die Bretter der Außenfassade hängen an manchen Stellen bereits herab. Andere Stellen der Wand sind leicht modrig und weisen Stellen von pelzigem Schimmelbefall auf – wahrscheinlich auf die Feuchtigkeit der Nähe zum Piechotta River zurückzuführen.

Ihr öffnet die knarrende Holztür und betretet das Geschäft. Der Innenraum gleicht einem riesigen Chaos. Hochaufgestapelte Kisten, jede Menge loses Zeug, Papiere und Blätter, seltsame Dinge und mit Tüchern abgedeckte Gegenstände füllen fast jeden Quadratmeter des Raumes aus. Staub hängt in der Luft und ist durch das einfallende Licht der Tür zu sehen. Ihr kommt aus dem Staunen kaum heraus. Vollgestopfte Regale, Gerümpel, Geschirr, antik aussehene Schwerter, Glaskugeln, staubige Bücher. Der Laden quillt über vor Gerümpel. Manche der Gegenstände wirken auf euch wie aus einem Museum. Eine alte Rüstung ist auf einer Kleiderpuppe aufgebaut. Auch fällt euch ein seltsamer Schädel auf, welcher einst einer Art gigantischer Echse gehört haben muss.

Der Thresen des Ladens is erstaunlich leer. Einzig ein in Leder gebundenes, zerfleddertes Buch liegt auf dem Tisch. Eine Weile ruht euer Blick auf dem beschädigten Buch. Ihr öffnet vorsichtig den Einband und lest die Worte "Miguel Cortades". Gespannt blättert ihr weiter in dem Werk, doch schnell folgt die Ernüchterung: Es ist auf Spanisch geschrieben. Auffällig ist auch, dass einige Seiten herausgerissen wurden und fehlen, andere Blätter weisen starke Verschmutzung auf und wurden nachträglich wieder zusammengesetzt. Ihr schaut euch die Verschmutzung etwas genauer an. Die Seiten scheinen längere Zeit in einer Mine, oder Höhle gelegen zu haben. Teile einer Karte sind zu sehen, aber ohne die fehlenden Seiten könnt ihr euch daraus keinen Reim machen.